Es ist Sonntagmittag. Am Pier im Hafen von Cádiz warten wir auf die Fähre nach Puerto de Santa Maria auf der anderen Seite der Bucht von Cádiz. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde. Sehr viele Spanier begleiten uns auf der Überfahrt, denn Puerto de Santa Maria ist berühmt für seinen Fisch, den man in unzähligen Restaurants rund um den Hafen geniessen kann. Eine riesengrosse Auswahl an fangfrischen Meeresfrüchten erwartet uns, als wir einen Blick auf die Speisekarte werfen. Leider allerdings, nicht immer ein billiges Vergnügen! Doch Puerto de Santa Maria hat noch weit mehr zu bieten als guten Fisch.
Ein Spaziergang durch die gut überschaubare Altstadt lohnt. Vorbei am maurischen Castillo de San Marcos, in dem einst Christoph Kolumbus Quartier bezog , geht es weiter zum Plaza de España, an dem man die dreischiffige gotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert bestaunen kann. Auch das Rathaus, das sich östlich dieser Kirche befindet und den eigentlichen Mittelpunkt der Stadt bildet, ist einen Abstecher wert. Berühmtestes Aushängeschild Puerto de Santa Marias ist aber die wunderschöne alte Stierkampfarena, die neben der Arena Sevillas als die bedeutsamste Spaniens gilt.

