Kaum eine Menschenseele befindet sich in den engen, schattigen Gassen. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein in dem wunderschönen Bergdorf Fornalutx. Eine Traumidylle aus Natursandstein, eingerahmt von Orangen- und Zitronengärten, sowie malerische Treppengassen, die sich durch den ganzen Ort schlängeln. Die leuchtende Blütenpracht in den Gassen ist charakteristisch für das Örtchen, das zu den schönsten Dörfern Spaniens zählt und schon einige Male ausgezeichnet wurde.
Es geht bergauf und bergab durch die verwinkelten Gassen. Sehenswert ist auch die Kirche Santa Maria aus dem Jahr 1639, die sich auf dem Dorfplatz befindet. Hier laden die schattigen Platanen zum Verweilen ein.
Wenn man in Fornalutx weiter bergauf durch die Terrassenkulturen mit Olivenhainen zur Hauptstrasse fährt, gelangt man zum Mirador de Ses Barques, von wo aus man einen herrlichen und weiten Blick über das Tal und den Hafen von Soller geniesst. Die Olivenkulturen zählen zu den ältesten auf den Balearen. Heute noch pressen zwei Ölmühlen das Öl, welches als das Feinste gilt.
Wer eine romantische Ader hat, sollte unbedingt einen Abstecher in das kleine Miniörtchen Orient an der Strasse von Bunyola nach Alaró machen, welches versteckt in den hohen Bergen liegt. Es ist umgeben von Apfelplantagen. Hier erlebt man das Mallorca wie vor hundert Jahren - der richtige Ort zum Abschalten, Geniessen und Relaxen.
Nicht weit hiervon liegen die Gärten von Alfabia, mit einer subtropischen Vegetation, die früher als Sommerresidenz von maurischen Wesiren diente.

