Oft als Tor zum Orient betitelt, ist Istanbul die einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten, Europa und Asien, liegt. Nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches wurde Istanbul im Jahr 1923 von Ankara als Hauptstadt der Türkei abgelöst. Einst Hauptstadt des Römischen, des Byzantinischen und des Osmanischen Reiches ist sie Bindeglied zwischen dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer.
Die gute geographische Lage Istanbuls - mit dem Bosporus, zwei Meerengen, dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer - nutzten schon die früheren Eroberer, um zahlreiche Handelszentren anzusiedeln. Die Stadt am Bosporus vereint noch heute unterschiedliche Völker- und Kulturgruppen wie z.B. die Griechen, Russen und Bulgaren, die inmitten architektonischer Kostbarkeiten vergangener Zeiten ihren Lebenunterhalt verdienen wollen. Geprägt von verschiedenen historischen Epochen lässt sich der Charakter von Istanbul nicht so leicht beschreiben.
Hier trifft aufeinander, was eigentlich nicht zusammenzupassen scheint. Diese Stadt ist voller Lebendigkeit, sie verwirrt, wirkt chaotisch und ist gleichzeitig von einem Zauber umgeben, der Anziehung ausübt. Es ist gut, sich Zeit zu nehmen für diese Stadt, um die überwältigenden Eindrücke verarbeiten zu können. Die vielfältigen Sehenswürdigkeiten von Istanbul sind mit dem Taxi und dem preiswerten Dolmus bequem zu erreichen. Der Stadtplan sollte aber schon griffbereit sein.

