Wirtschaft und Tourismus in Tunesien
Das nordarikanische Vorreiterland entwickelt sich
Die hohe Arbeitslosigkeit der letzten Jahre versucht man heute durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten an Kleinbauern einzudämmen. Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes. Wichtigstes Produkt ist das Olivenöl. Tunesien zählt zu den grössten Olivenölexporteuren der Welt. Heute versucht man durch den Bau von Staudämmen und Bewässungsanlagen die Landwirtschaft noch ertragreicher zu machen.
Durch steuerliche Anreize (Zollbefreiung, Steuernachlässe) versucht man Investoren zu gewinnen. Die vorherrschende Industrie besteht jedoch zu 90 % aus Klein- und Mittelbetrieben. Hier spielt das traditionelle Handwerk, vor allem die Herstellung von Teppichen, die Lederverarbeitung und Schmuckherstellung sowie Töpferei, eine grosse Rolle.
Der Golfkrieg brachte Tunesien 1991 einen starken Rückgang der Touristenzahlen und einen grossen wirtschaftlichen Einbruch. In den letzten Jahren bemühte sich Tunesien um so mehr um einen weiteren Ausbau des Fremdenverkehrs und versuchte, dem Image eines Billigtourismuslandes mit alternativen Tourismuskonzepten entgegenzusteuern.
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