14.07.2005

Von Nevshir durch Kappadokien

Höhlen, heiße Quellen und Leben mit der Natur

Höhlenwohnung in Kappadokien
Als zentraler Ausgangspunkt, um Kappadokien optimal zu erkunden und den Reiz der Landschaft zu genießen, eignet sich die Provinzhauptstadt Nevshir besonders gut. Von dort fährt der Dolmus in alle umliegenden Gebiete, die erwandert und erkundet werden können. Besonders interessant ist die Töpferstadt Avanos.

 

Der längste Fluss Anatoliens, der Kizilirmak durchquert Kappadokien und hat Tonlagerstätten hinterlassen, die von der am Fluss lebenden Bevölkerung genutzt werden. Der Fluss bietet zahlreichen Vogelarten Lebensraum. Weitere bekannte Orte sind Ürgüp, Zelve, Göreme, Uchisar, Soganli, Taskinpasa. Das Tal von Göreme ist ein historischer Nationalpark. Im westlichen Kappadokien befindet sich ein Canyon mit ca. 150 Meter hohen Wänden. In den Steinwänden leben die seltenen Adlerbussarde.

 

Am Ufer des Granatapfelsees (Nar Gölü) zwischen Derinkuyu und dem Tal von Ihlara entspringen 50 Grad heisse Quellen, die wegen ihrer Heilwirkung von einheimischen Rheumakranken genutzt werden. In diesem Tal wachsen Platanen, Pistazien und Weinreben. Kappadokien bietet den Reisenden eine faszinierende Landschaft, die sich hervorragend für Wanderfreunde eignet. Unterkünfte finden sich in allen grösseren Orten.

 

Letzte Änderung: 14.07.2005
Medien (diese Seite): yvbi
Autor: yvbi

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