18.01.2001

Nach Nha Thrang

Die Bahn ist besser

STrand von Nha Thrang
Auszüge aus einem Reisetagebuch: "Von Da Nang führte uns unsere Reise nach Na Thrang. Ein Badeort ca. 600 Kilometer weiter südlich. Wir hatten zwar die Flugtickets in der Tasche, entschlossen uns dann aber kurzfristig doch die Strecke mit der Bahn zurückzulegen. Eine gute Entscheidung. Wenn sich auch der Komfort nicht mit dem in Europa vergleichen lässt, die Aussicht und bewegten Bilder in den 12 Stunden (!) waren unbeschreiblich. Reisfelder soweit das Auge reicht, Bauern, die mit den Wasserbüffeln die Felder bearbeiten und inmitten des Grüns Bauerndörfer wie man sie sich vorstellt."

 

Nha Thrang ist ein malerischer Küstenort mit ca. 250.000 Einwohnern. Ein 5 Kilometer langer Sandstrand bietet Sonnenanbetern genügend Platz. Liegestühle und Sonnenschirme sind gegen Gebühr erhältlich und die fliegenden Verkäufer sorgen dafür, dass man nicht hungern oder dursten muss. Wer sich richtig verwöhnen lassen will, der gönne sich eine Ganzkörpermassage am Strand. Unzählige Hotels, Bars und Restaurants lassen einen manchmal vergessen, dass man sich in Asien aufhält.

 
Weisse Buddha-Figur in Nha Thrung
Die Hotels sind günstig und die Zimmer sind teilweise schon ab 10 US-Dollar zu haben. Wer vom Hotelzimmer aufs Meer blicken will,  der muss natürlich etwas mehr ausgeben. Das Rainbow Hotel und das Huong Vong Hotel sind zwei empfehlenswerte Hotels, die in Strandnähe liegen. Was sagt hier das Reise-Tagebuch: "Häufig und immer gut gegessen haben wir im Chau Cafe, im Cafè des Amis und bei Omar’s, einem hervorragenden indischen Restaurant! "

 

Die Gegend lässt sich übrigens auch recht gut auf einem Moped - das zu mieten ist - erkunden. So ist in nur wenigen Minuten das nicht weit vom Strand entfernte, sehenswerte Cham Heiligtum Panagar zu erreichen. Die erhaltenen Türme stammen aus dem 9. bis 13. Jahrhundert. Auch ein Besuch auf dem Markt und der Markthalle Cho Dam ist interessant. Etwas westlich vom Markt befindet sich auf einen Hügel eine weisse Buddhafigur. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt und das Meer. Wer sich darüberhinaus für das Meer und dessen Lebewesen interessiert, dem sei unbedingt das Ozeanographische Institut empfohlen.

 

Letzte Änderung: 18.01.2001
Medien (diese Seite): fcsh
Autor: fcsh

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