18.01.2001
Da Nang - ein guter Ausgangspunkt
Drehscheibe zwischen Norden und Süden
Mit Vietnam verbinden immer noch viele Menschen die Bilder aus dem Vietnamkrieg. Entlaubter Dschungel, abgebrannte Dörfer und noch nicht geräumte Minen. Diese Zeit ist vorbei, und ein schönes und ursprüngliches Land präsentiert sich heute dem Betrachter. Die Reise beginnt in Da Nang, der viertgrössten Stadt Vietnams mit ca. 500.000 Einwohnern, Drehscheibe zwischen Nord und Süd. Wie in vielen Reiseführern beschrieben, ist Da Nang tatsächlich ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Sehenswürdigkeiten in die mittlere und nähere Umgebung. Die Stadt hat aber ausser seiner wunderschönen Stränden nichts wirklich Aussergewöhnliches zu bieten.
Der weisse Sandstrand von China Beach lädt sehr zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Im Cham-Museum werden die schönsten Skulpturen aus der Zeit der Cham gezeigt, die das Gebiet vom 4. bis 14. Jh. beherrschten. Im 19. Jh. entwickelte sich Da Nang zum wichtigsten Hafen Vietnams. Der damalige französische Name war Tourane.
Unbedingt erwähnt werden muss die "Bamboo Bar". Der Inhaber spricht bzw. sprach gut Deutsch und seine Bar ist ein Treffpunkt für Touristen aus aller Welt. Sehr angenehm ist der Umstand, dass man in der Bar nicht, wie sonst üblich, von fliegenden Händlern angesprochen wird, sondern in aller Ruhe das sehr gute Essen geniessen kann. Auch die Auswahl an Getränken und die Preise sind in Ordnung. Ausserdem steht gegen eine geringe Gebühr ein PC mit Internetanschluss zur Verfügung, Ausgezeichnet essen lässt sich auch in den Restaurants Huong Viet und im Phí Lú . Nicht selbst ausprobiert, aber in aller Munde war das Kim Do.