18.01.2001

Beste Aussichten rund um Da Nang

Über den Wolken

Japanische Brücke in Hoi An
Nur ein paar Kilometer nördlich von Da Nang liegt der Wolkenpass. Er stellt die Wetterscheide zwischen dem subtropischen Norden und dem tropischen Süden Vietnams dar. Von der Passhöhe hat man bei guten Wetter einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Gipfel der Umgebung. Von hier sind es noch ca. 80 Kilometer weiter nördlich bis nach Hue, der alten Residenzstadt. Die 200.000 Einwohner zählende Stadt bietet eine einzigartige historische Kulisse und war in früheren Zeiten die Hauptstadt Vietnams.Sehr sehenswert die Zitadelle, der Kaiserpalast und die Kaiserstadt. Ebenfalls zu empfehlen die südlich von Hue gelegenen Kaisergräber.

 

Nur 8 Kilometer südlich von Da Nang ragen fünf rund 100 Meter hohe Hügel - auch Marble Mountains genannt - aus der Ebene auf, die nach den fünf Elementen der chinesischen Kosmologie benannt sind: moc - Holz, hoa - Feuer, tho - Erde, kim - Metall und thuy - Wasser. Die zahlreichen Höhlen in den Marmorbergen dienten von jeher als Tempel. Man erreicht die Tempel in den Höhlen und den Tamtu-Tempel nur über eine lange Treppe mit vielen Stufen.

 

Vom Aussichtspunkt Vong Giang Dai hat man einen atemberaubenden Panoramablick auf die anderen vier Marble Mountains und das Südchinesische Meer. Dort hört man auch das Hämmern der vielen Steinmetze. Am Fusse des Berges liegt die kleine Ortschaft Non Nuoc und ist ein Zentrum für die Marmorbearbeitung. Souvenirsammlern schlägt hier bei der enormen Auswahl das Herz mit Sicherheit höher. Ein weiteres Highlight ist der Besuch von Hoi An, ca. 30 Kilometer südlich von Da Nang. Die einst bedeutendste Hafenstadt Vietnams war im 16. Jh. ein Zentrum über das China und Japan ihren Handel abwickelten. In der Mitte des 17. Jh. kamen dann die Europäer.

 

Haus in Hoi An
Hoi An hat nichts von seinem Reiz verloren, für viele ein Höhepunkte auf einer Vietnam-Reise. Eine Seidenspinnerei zu besuchen und der Erzeugung von Seide zuzusehen, sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Auch die Japanische Brücke, die vormals das Japanische und das Chinesische Geschäftsviertel verband gehört zum "Pflichtelement". Die Tempel in My Son sind zwar kleiner, aber mit denen in Angkor in Kambodscha und Pagan in Birma vergleichbar. In der Zeit der Cham Regierung entstanden viele Tempel, von denen leider durch Zerstörungen und Angriffe der Viet und der Khmer in den letzten Jahrhunderten, vor allem aber  auch durch die Amerikaner nicht mehr viel übrig geblieben ist.

 

Und wer vom vielen Sightseeing hungrig geworden ist, dem sei das Restaurant Yellow River oder das Cafè des Amis empfohlen.

 

Letzte Änderung: 18.01.2001
Medien (diese Seite): fcsh
Autor: fcsh

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