Kairouan - die heilige Stadt
Von der Karawanenstadt zur islamischen Pilgerstätte
670 n. Chr. war die Stadt Knotenpunkt wichtiger Karawanenwege und Ausgangspunkt islamischer Eroberungen in Afrika bis nach Spanien. Kairouan wurde 1057 von Nomaden zerstört, wobei immerhin die religiösen Bauten verschont blieben. So zählt die Medina (Altstadt) zu den besterhaltenen und ältesten Anlagen in Tunesien. Wer auf der Suche nach baulichen Zeugnissen der moslemisch-arabischen Vergangenheit ist, der ist hier richtig.
Um jedoch die zahlreichen Bauwerke, z.B. Sidi-Oqba- Moschee (erbaut im Jahr 672) oder die Aghlabidenbassins (Wasserspeicher) besichtigen zu dürfen, müssen Sie eine schriftliche Erklärung abgeben, dass Sie die heiligen islamischen Stätten mit Respekt (nicht rauchen, angemessene Kleidung, Ruhe) besichtigen. Touristisch bekannt wurde Kairouan hauptsächlich auch durch das Kunsthandwerk und das Knüpfen von Teppichen.
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