Yokohama
Brücke zur Welt
Yokohama hat sich schon immer als internationales Tor Japans begriffen, dementsprechend groß war auch der Einfluss anderer Kulturen in der Entwicklung der Stadt. Neben dem starken europäischen Einfluss, der sich vor allem an den Gebäuden im Hafengebiet zeigt, besitzt Yokohama auch eine sehr vitale Chinatown. Ein Spaziergang durch Chinatown bietet nicht nur den Blick auf so manche Kuriosität sondern auch eine Unmenge von preisgünstigen Restaurants, die großteils ausgezeichnete Qualität bieten.
Bereits vom Hafen aus sichtbar ist das Produkt des gigantischen Stadtentwicklungsprojektes Minato Mirai 21. Ein Ergebnis dieses Projektes stellt der Landmark-Tower dar, der mit 296 Metern das höchste Gebäude Japans darstellt. Auch hier sei der obligate Blick aus der Vogelperspektive empfohlen, zumal man das Panoramarestaurant mit dem schnellsten Aufzug der Welt erreicht. Eingebettet in ein Viertel mit Geschäften und Büros sind auch zahlreiche Museen, die sich hauptsächlich dem internationalen Kunstbetrieb verschrieben haben. Gemeinsam mit der Yokohama Kunsttriennale tragen sie nicht wenig zum Image der Internationalität Yokohamas bei. Da Yokohama auch ein beliebtes Ausflugsziel für die Japaner darstellt, empfiehlt sich ein Besuch während der Woche. An den Wochenenden herrscht oft dichtes Treiben, bereits die Züge von Tokyo Richtung Yokohama sind äusserst überfüllt.
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