11.04.2003

Tirol - Augustinerkloster in Rattenberg

Gotisches Kleinod mit Museum

Augustiner Kloster in Rattenberg
Das ehemaligen Augustinerkloster in Rattenberg in Tirol wurde 1384 von Johann Kummersbrucker gestiftet und in den folgenden Jahren von bayrischen Wanderkünstlern erbaut.

 

Am Ende des 15. Jahrhunderts und am Anfang des 18. Jahrhunderts umgebaut, stellt es heute im wesentlichen eine Verbindung von spätgotischen und barocken Bauformen dar. Das Kloster wurde 1971 mangels Nachwuchs aufgelöst. Seit 1993 ist in seinen Räumen das Augustiner-Museum untergebracht.

 

Die ehemals gotische Kirche (14. Jahrhunderts ) mit dem Grab des Klosterstifters Johann Kummersbrucker (1396) wurde im 18. Jahrhunderts im Stil des lombardischen Barocks umgebaut. Der Kreuzgang (14./15. Jahrhunderts ) war Ort der Meditation und Verbindungsweg zu diversen Klosterräumen, aber auch Begräbnisstätte für die Mönche.

 
Kloster in Rattenberg
Die Hofer-Kapelle (1496) zählt zu den schönsten gotischen Kapellen Tirols. Von Lienhard Plutauer zur Gänze aus Marmor erbaut, diente sie dem Salzburger Gewerken Virgil Hofer als Grablege. Im sehenswerten Kloster zeigt eine kleine, aber erlesene Sammlung Tiroler Kunstschätze aus acht Jahrhunderten. Das Museum erhielt den Österreichischen Museumspreis 1994. Es ist geöffnet vom 1. Mai bis 2. Sonntag im Oktober, täglich von 10.00 Uhr bis 17. 00 Uhr. Führungen in Deutsch, Englisch und Spanisch sind nach Voranmeldung möglich.
 

Letzte Änderung: 11.04.2003
Medien (diese Seite): hrdr
Autor: hrdr

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