13.09.2005

Teneriffas grüner Norden

Das Anaga-Gebirge - Ruhe und Romantik

Anaga-Gebirge, Teneriffa
Teneriffa, die größte Insel der Kanaren bietet weitaus mehr als es das Klischee von der überlaufenen Touristeninsel vermuten lässt. Der "grüne Norden" etwa, mit dem wilden, zerklüfteten Anaga-Gebirge, bildet einen lebhaften Kontrast zu den großen Urlauberzentren im eher trockenen Süden.

 

Ausgangspunkt für einen Besuch dieser romantischsten Gegend der Insel ist die einzige Universitätsstadt der Kanaren, La Laguna, ein Ort mit einer angenehme Mischung aus studentischer Betriebsamkeit, kolonialer Verschlafenheit und kanarischem Alltagsleben.

 
Anaga-Gebirge, Teneriffa
Gleich dahinter beginnt einer der ursprünglichsten und abgeschiedensten Teile Teneriffas. Wer ins Anaga-Gebirge kommt, sollte drei Sachen mitbringen: eine Windjacke, einen Fotoapparat und Zeit. Hier scheint nicht immer die Sonne, hier wallen oft Nebel über die Pässe, doch in dieser Gegend kann man herrliche Wanderungen und Fahrten machen und hat immer wieder fantastische Ausblicke. In den kleinen Dörfern findet sich meistens eine hübsche Kneipe zum Einkehren. Besonders empfehlenswert für das Mittagessen sind die Fischrestaurants an der Nordküste in der Gegend von Benijo.
Und noch eine andere kanarische Spezialität kann man im Anaga-Gebirge manchmal entdecken: den "Salto del pastor", den Hirtensprung, eine uralte Technik der kanarischen Ziegenhirten. Mit Hilfe eines langen, eingefetteten Stockes lassen sich die "Saltadores" in steilem und schwierigem Geläuf von Absatz zu Absatz den Berg hinuntergleiten. Vor einigen Jahren haben junge Einheimische diese Tradition wieder entdeckt und betreiben sie als Sport.

 

Wer den Hirtensprung lernen will, kann sich mit Ernesto Sevilla Hernández in Verbindung setzen: Tel. 0034/608 713 848.

 

Letzte Änderung: 13.09.2005
Medien (diese Seite): pamp
Autor: pamp

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