Teneriffas Teide - Spaniens höchster Berg
Vulkan in einer Mondlandschaft
Der Teide ist mit 3717 Metern Höhe nicht nur der höchste Berg der kanarischen Inseln, sondern auch Spaniens. Diesen Bilderbuch-Vulkan zu besuchen, gehört zum angenehmen Pflichtprogramm eines Teneriffa-Urlaubs. Schon die Aussicht vom Fusse des Berges - in der Vulkanlandschaft von Las Cañadas auf über 2000 Metern - ist atemberaubend und erlaubt an manchen Stellen einen Blick auf die Nachbarinseln La Palma, La Gomera und Elm Hierro.
Die zerklüftete mit Lavafeldern und Tuffgestein bedeckte Ebene von Las Cañadas ist der riesige Krater eines Urvulkans in der Mitte der Insel, aus dem sich der später entstandene Teide erhebt. Das gesamte Gebiet dieser sogenannte Caldera bildet heute den Teide-Nationalpark. An der Strasse, die am Fusse des Teide vorbeiführt, befindet sich das Besucherzentrum, das über ein Restaurant und ein kleines Museum verfügt. Daneben gibt es ein gutes Hotel, den "Parador Las Cañadas del Teide", von dem aus man kleinere und grössere Wanderungen durch die farbenfohe Mondlandschaft oder auch auf den Gipfel unternehmen kann.
Das Wahrzeichen Teneriffas, die "Roques de García", eine bizarr geformter Gruppe von Felsen, liegt gleich gegenüber. Wer den Teide nicht zu Fuss besteigen will, kann mit der Seilbahn bis auf 3550 Meter hoch fahren. Dazu sollte man aber früh aufstehen, sonst steht man sich in der Warteschlange die Beine in den Bauch. Wer weiter bis zum Gipfel will, braucht eine schriftliche Genehmigung des Besucherzentrums. Dafür kommt man dann in den Genuss der Schwefeldämpfe, die hier immer wieder aufsteigen. Ein Ausbruch ist kaum zu befürchten. Der letzte liegt einige Hundert Jahre zurück.
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