06.07.2001

Idyllisches Keitum

Sylts schönstes Dorf

Harhoog - Hünengräber auf Sylt
Noch vor 100 Jahren war Keitum der grösste Ort der Insel mit dem wichtigsten Hafen. Steuerleute und Kapitäne errichteten hier ihren Altersruhesitz, und die alten Kapitänshäuser versprühen noch heute ihren über 200 Jahre alten Charme. Sie zeigen, dass zu jener Zeit die Seefahrt durchaus lukrativ gewesen sein dürfte. Aber nicht nur die traditionellen Bauten und Häuser prägen das Stadtbild, auch der reiche Baumbestand sorgt für den idyllischen Charakter des Ortes.
 
Reetbedecktes Haus auf Sylt

Zwei der alten Kapitänshäuser stehen Besuchern offen, das Altfriesische Haus und das Sylter Heimatmuseum. Doch auch von aussen wirken die reetgedeckten Häuser mit ihren typischen Türen. Ein Rundgang durch die in Bögen angelegten Strassen gewährt Einblicke in liebevoll angelegte Vorgärten, vor allem im alten Dorfteil im Norden. Ein Wanderweg führt am Grünen Kliff entlang, der Blick schweift über die Keitumer Bucht und das Wattenmeer. 

  

An der Strasse nach Munkmarsch liegt die Seefahrerkirche St. Severin aus dem 13. Jahrhundert. Zeugen weit früherer Besiedelung erheben sich am südlichen Ortsausgang, Harhoog aus der Steinzeit und Tipkenhoog aus der Bronzezeit. Vorgeschichtliche Grosssteingräber verteilen sich über die ganze Insel. Neben den beiden Keitumer Hünengräbern und dem 4.000 Jahre alten Denghoog in Wenningstedt fanden Archäologen Hunderte Grabhügel auf Sylt.

 

Letzte Änderung: 06.07.2001
Medien (diese Seite): mafi
Autor: mafi

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