Land zwischen Nil und Wüste
Zeugen einer langen Geschichte
Der Sudan ist ein Land von immenser landschaftlicher und kultureller Vielfalt. Hier trifft das arabische auf das schwarzafrikanische Afrika, wirkten Christen wie Moslime gleichermassen, verschmelzen altägyptische, äthiopische, griechische und türkische Elemente und tragen bei zu einer einzigartigen Atmosphäre.
So vielfältig wie die Menschen, so gegensätzlich und verschieden ist auch die Landschaft: Im Norden des Landes erstreckt sich die schier endlose Weite der nubischen Wüste, Heimat der Nubier, einer der ältesten Kulturen der Erde. In den historischen Städten von Dongola, Napata (bei Merowe) und Meroe (bei Shendi) zeugen unzählige Monumente, Tempel und Pyramiden von der jahrtausendealten Geschichte dieses Volkes.
Was im Norden die Wüste, ist im Süden der Sudd: Auf einer Lange von 1.450 Kilometern verliert sich hier der "Bahr al Jabal", der "Fluss aus den Hügeln", wie der Weisse Nil von den Arabern genannt wird, in einer undurchdringlichen Sumpflandschaft, einem unendlichen Dschungel aus Papyrus und Schilf, Lebensraum und Zufluchtsstätte für eine grosse Anzahl gefährdeter Tierarten.
Bleibt schliesslich noch der arabisch dominierte Zentralsudan, mit der Hauptstadt Khartum, der idealen Ausgangsbasis für Reisen in die weiter entlegenen Regionen des Sudan.
Und wer zwischendurch einfach einmal ausspannen möchte, dem sei das Rote Meer empfohlen, das mit seinen warmen Fluten (zwischen 26 - 30 Grad Celsius an der Wasseroberfläche) und kilometerlangen Korallenriffen exzellente Möglichkeiten für Taucher und Wassersportler bietet.
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