Dalmatinische Küste
Blaues Meer vor venezianischen Palästen
Auch wenn unzählige Postkarten mit den schwarz gefleckten Hunden am Strand es einem vorgaukeln wollen, die Rasse des Dalmatiner kommt aus England und nicht von der dalmatinischen Küste. Die gleichnamigen Bewohner Dalmatiens hätten diese Art der Werbung auch nicht nötig, ist doch ihre freundliche, aufgeschlossene Art Grund genug, um diesen Teil Kroatiens zu besuchen. Trotzdem sind die Spuren des Bürgerkriegs - wenn auch nicht mehr offenkundig sichtbar - in den Seelen der Menschen noch zu finden.
Der südliche Teil Kroatiens ist geprägt von abgelegenen Buchten mit tiefblauen Wasser, unzähligen Olivenbäumen, weiten Weinplantagen und eine Vielzahl kultureller Denkmäler, welche die Geschichte der Region dokumentieren. Viele von ihnen, wie die Altstadt von Trogir oder Dubrovnik, wurden in das UNESCO-Kulturerbe aufgenommen.
Kieselstrand dominiert die südkroatische Küste. Das bedeutet zwar, dass Badeschuhe und eine weiche Unterlage im Strandgepäck nicht fehlen sollten, hat aber den Vorteil, dass das Wasser eine wunderbar türkis- bis dunkelblaue Färbung erhält. Das glasklare, saubere Wasser ist ein wahres Paradies für Schnorchler und Taucher. Windsurfer finden vor der Insel Brac ideale Bedingungen, und Segelfans können neben den 47 Yachthäfen viele Buchten und Inseln ansteuern.
In den der Küste nahe gelegenen Bergen, zum Beispiel im Cetina-Canyon, bietet sich neben Wander- und Mountainbike-Touren auch das Rafting an. Unterkunft finden Urlauber in staatlichen und privaten Hotels, aber auch in zahlreichen privaten Pensionen und Campingplätzen. Als Billigland kann Kroatien allerdings nicht bezeichnet werden: Die Preise liegen nur knapp unter dem deutschen Niveau. Dafür gibt es aber frischen Seefisch, knackiges Gemüse und guten Wein.
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