Grösste Metropole Westafrikas
Glorreiche Vergangenheit einer Millionenstadt
Dakar - das bedeutet Reichtum in den Nobelhotels, den Banken um die Place de l´Indépendance und der Flair von Luxus in den Boutiquen. Dakar - das ist aber auch Armut und Elend derer, die in die Hauptstadt kommen und glauben, ihr Glück und Arbeit zu finden.
Ein ungeheurer Siedlungsdruck belastet die Stadt, es kommt zu Mega-Autostaus, die bisherigen Siedlungskonzepte werden den Anforderungen nicht mehr gerecht, die Kriminalität ist im Anstieg begriffen. Es ist eine Stadt mit unglaublich vielen Gesichtern: französischer Lebensstil und afrikanische Traditionen treffen aufeinander. Gegensätze, denen sich Dakar stellen muss. Ob der Gast Dakar lieben wird, mag dahingestellt bleiben. Sicher ist aber, dass ein Besuch dieser Metropole unbedingt auf dem Reiseprogramm stehen sollte. Auf den Märkten der Innenstadt ist alles zu finden, was das Herz begehrt: tropische Früchte, Sonnenbrillen, Blumen, Gebrauchttextilien, Talismane oder die neueste Kassette des weltweit bekannten Youssou N´Dour.
Ein attraktives Fotomotiv ist die wuchtige Cathédrale du Souvenir Africain. Die katholische Kathedrale wurde in den 20er Jahren errichtet. Durch die Mischung aus architektonischen Stilelementen des afrikanischen Sudan-Baustils, der europäischen Moderne und der byzantinisch-orientalisch geprägten Kuppelkonstruktion ist die Kathedrale besonders interessant. Mit all seinen Sehenswürdigkeiten und vielen Menschen der verschiedensten Kulturen stellt sich Dakar als eine bunte und lebendige Großstadt dar.
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