10.12.2004

Dubai - Futuristische Superlative

Exzellente Möglichkeiten zum Entspannen, Sonnen und Shoppen

Palm Dubai

 

Dubai bietet nicht nur exzellente Möglichkeiten zum Entspannen, Sonnen und Shoppen, sondern Attraktionen satt. Das Spektrum reicht von Luxustempeln und futuristische Architektur bis zu Zeugnissen der Geschichte und authentischen Plätzen.

 
Hotel Burj al Arab, Dubai
Auch wer Action oder einfach nur die grandiose Natur bewundern will, hat hier die Qual der Wahl. Sehenswert: Burj al Arab, ein zum Hotel gewordener Superlativ. Es ist das höchste und luxuriöseste Etablissement der Welt. Ein Traum aus Stahl, Glas, Marmor und Gold, der sich wie ein überdimensioniertes Segel der Sonne entgegen reckt. Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach und Restaurant unter Wasser inklusive.

 

Unweit des Burj al Arab befindet sich eines der spektakulärsten Bauvorhaben an Dubais Küste: The Palm Dubai, zwei künstliche Inseln in Palmenform mit einem Durchmesser von fünf Kilometern. Ein Ressort der Luxusklasse, das in naher Zukunft 50 Luxushotels, 2.500 exklusive Strandvillen, 2.400 Wohnungen mit Meerblick, zwei Jachthäfen, Freizeitparks, Restaurants und Shopping-Malls beherbergen soll.

 

Die Jumeirah Moschee ist der spektakulärste Bau des gleichnamigen Villenviertels. Ein elfenbeinweißer Kuppelbau, der abends im Licht Tausender kleiner Lichter wie ein Märchenpalast erstrahlt. Ähnlich leuchtende Akzente setzt der Gold-Souk, der größte Goldmarkt der Welt. Hier findet sich alles, was schön und teuer und manchmal fast unbezahlbar ist. In direkter Nachbarschaft locken die verführerischen Düfte von Zimt, Weihrauch, Kardamon und Safran. Der Spice-Souk offeriert eine überwältigende Vielfalt an Gewürzen, Parfüms und Ölen.

 

Abenteuerfeeling verspricht eine Wüstensafari im Allradjeep. Beim Dune Driving reitet man mit dem Geländewagen durch tiefe Sandtäler und über hohe Dünenkämme. Manchmal geht es dabei zu wie in einer Achterbahn. Wer sich selbst einmal im Sandfahren üben will, kann spezielle Kurse buchen. Auch Extremsportler kommen auf ihre Kosten: Etwa beim Sand-Skiing oder -Surfing, wenn es auf dünnen Brettern die riesigen Dünen hinab geht.

 

Ein großer Teil des 4.000 Quadratkilometer großen Emirates ist Ödland: Hohe Sanddünen, steinige Täler und schroffe Berge wirken aber nur auf den ersten Blick karg und unwirtlich. In der Wüste gibt es vielfältiges Leben, in den Oasen sprießt üppiges Grün. Entlang der Hajar-Berge gedeihen große Dattelhaine, in denen viele Vogelarten Schutz finden. In der grünen Bergenklave um Hatta sind bis heute die Falaj-Kanäle, ein uraltes Bewässerungssystem, erhalten. Und über dem Dorf wacht eine alte, palmenumstandene Festung.

 

Wer nach Dubai reist, sollte sich eine Tour in das zerklüftete Hajar-Gebirge nicht entgehen lassen. Hier zeigt sich das Emirat von seiner rauen, ursprünglichen Seite: Die steilen Schluchten der Wadis sind durch die reißenden Winterregen aus dem Fels gewaschen worden. Kleine Felsenseen halten hier das ganze Jahr über Wasser. Die Ausläufer des majestätischen Gebirges liegen etwa eine Autostunde von Dubai City entfernt.

 

Letzte Änderung: 10.12.2004
Medien (diese Seite): paba
Autor: paba

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