Seychellen: Im Paradies
Schönheit, so weit das Auge reicht
Wer einmal hier war, kommt immer wieder zurück. Schönheit, so weit das Auge reicht. Und ein Sand, der angeblich nirgendwo feiner und weißer ist. Die Buchten von La Digue gehören zu den bezauberndsten der Welt. Malerisches Idyll, einzig gestört von ein paar Schildkröten oder exotischen Vögeln.
Kulisse nicht nur für den Traumurlaub in der Südsee, sondern auch für Werbemacher. Zwischen den steil aufragenden Felsen des vielleicht berühmtesten Strandes überhaupt, dem Anse Source D'Argent, entstanden die Bilder fürs original karibische Bacardi-Feeling. So viel Faszination hat ihren Preis: Die Inselgruppe der Seychellen zählt nicht nur zu den schönsten Reisezielen der Welt, sondern auch zu den teuersten. Dafür ist man hier dem Paradies besonders nahe.
Die Inselgruppe der Seychellen liegt im Indischen Ozean rund 800 Kilometer östlich von Kenia, 1.000 Kilometer nördlich von Madagaskar und 1.200 Kilometer südwestlich von Indien. Mehr als 100 Inseln mit einer Gesamtfläche von etwas mehr als 450 Quadratkilometern liegen in einem Seeraum von 390.000 Quadratkilometern. Das Atoll teilt sich in Granit- und Koralleninseln. Zu ersteren zählt Mahé mit der Hauptstadt Victoria sowie Urlaubsparadiese wie Praslin oder La Digue. Zur zweiten Gruppe gehört die Vogelinsel Bird Island im Norden sowie das Aldabra-Atoll im Südwesten von Mahé, mit einem Durchmesser von 30 Kilometern weltweit das größte seiner Art und Weltkulturerbe der UNESCO.
Auf den Seychellen ist eine geradezu überbordende Vegetation Zuhause. In höheren Lagen gibt es dichte Wälder, zudem Tee- und Zimtplantagen. Papaya, Bananen, Kokosnüsse, Mangos und Brotfrucht gedeihen prächtig. Fast jede Insel bietet weitläufige Traumstrände. Die beste Reisezeit: Januar bis Dezember. Denn auf Grund der stabilen Bedingungen gibt es saisonal nur geringfügige Schwankungen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 24 Grad. Im April, Mai, Oktober und November kann das Barometer auf 32 Grad steigen. Mit tropischen Regengüssen ist immer zu rechnen, häufig gehen diese häufig in den Abendstunden und während der Nacht nieder. In der "Trockenzeit" im Winter regnet es etwa vier Tage pro Monat, zur Regenzeit in den Sommermonaten ist durchschnittlich an acht Tagen mit Schauern zu rechnen.
Die kreolische Küche vereint die unterschiedlichsten Einflüsse. Pikant, aromatisch und enorm vielseitig vereint sich hier französische, afrikanische, indische, chinesische und englische Kochkunst. Fisch und Meeresfrüchte gibt es in allen Variationen: Hummer, Garnelen, Tintenfisch, Red Snapper, Schwertfisch ? und ganz besonders Tunfisch. Angesichts der überbordenden Vielfalt des Meeres, spielt Fleisch eine untergeordnete Rolle. Wenn, dann gibt es Schwein und Huhn, seltener Lamm und Rind. Das Angebot an Früchten und Gemüse ist reichhaltig und kommt frisch auf den Tisch: Mangos, Papaya, Passionsfrüchte, Zimt, Muskat, Bananen, Jackfrucht oder Cherimoya.
Exkursionen zu anderen Inseln sind auf den Seychellen geradezu ein Muss. Per Boot, Flugzeug oder Helikopter erreicht man selbst die entlegensten Ziele. Infos bietet das Tourist Office in Viktoria. Von Mahé aus schnell zu erreichen: Der Naturpark Vallée de Mai auf der Nachbarinsel Praslin, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Inmitten des sattgrünen Urwalds, dem Vallée de Mai, gibt es eine einzigartige Pflanze zu bewundern: Die Palme der Meereskokosnuss, der Coco-de-Mer. Die Schalenfrucht wird über 30 Kilogramm schwer und erreicht einen Durchmesser von rund einem Meter.
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