10.03.2000
Lake Kariba - Stausee am Sambesi Fluss
Zahlreiche Tierarten leben rund um den See
Feuchte, schwüle Luft empfängt uns im Tal des Sambesi, der im Süden Sambias die natürliche Grenze zu Simbabwe bildet. Wir überqueren den Sambesi über den Kariba Staudamm, sicher einem der schönsten Grenzübergänge Afrikas. Über einen halben Kilometer erstreckt sich die 128 Meter hohe Betonmauer, die die gewaltigen Wassermassen des Sambesi kurz vor der Kariba Schlucht aufstaut. Das 1960 eingeweihte Wasserkraftwerk versorgt den größten Teil Sambias und Simbabwes mit Strom. Der Kariba Stausee, mit einer Länge von 250 Kilometern und einem Fassungsvermögen von 186 Billionen Kubikmetern bis zur Einweihung des Assuan Staudammes der größte Stausee Afrikas, ist gleichzeitig Habitat unzähliger Tierarten.
Bei Beendigung der Bauarbeiten 1959 wurden in einer spektakulären Rettungsaktion von einem Team von Wildhütern insgesamt 5.000 Tiere vor den steigenden Fluten des Sambesi gerettet.
"Operation Noah", wie diese Aktion bezeichnenderweise genannt wurde, evakuierte 35 Tierarten, darunter Löwen, Rhinozerosse und sogar schwarze Mambas. Dank dieser Aktion, weisen der nahegelegene Matusadona Nationalpark sowie das südliche Ufer des Sees heutzutage eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Wild auf.