Hunderte Fischarten leben im Malawi See
Paradies für Taucher und Wassersportler
Mit einer Länge von 570 Kilometern und einer Breite von bis zu 80 Kilometern, ist der Malawisee das drittgrösste Binnengewässer Afrikas. An manchen Stellen, wie etwa vor der Nkhata Bay, ist er über 700 Meter tief. David Livingstone, der im Jahre 1859 als erster Europäer die Ufer des Sees erreichte, gab ihm den Namen Nyassa-See, nach dem einige Jahre später, 1907 auch britische Kolonie benannt wurde: Nyassaland. Am 13. August 1914 fand hier, auf dem Nyassa- See das erste Seegefecht des Ersten Weltkrieges statt. Der Kapitän des britischen Kanonenbootes "Guendolen", erbeutete dabei die "Hermann von Wissmann", ein Kanonenboot der deutschen Kolonialmacht in Tanganjika (Deutsch-Ostafrika), die von da an ihren Dienst als "King George" unter britischer Flagge versehen musste.
Heute ist der See die Hauptattraktion Malawis. Jährlich zieht es Tausende von Wassersporttouristen hierher, denn der Süsswassersee, mit seinem einzigartigen Fischreichtum ist ein beliebtes Taucherparadies. Über 500 verschiedene Fischarten bevölkern den See, 350 von ihnen sind endemisch und manche kommen sogar nur in einer einzigen Bucht vor.
Es sind wohl eher die Krankheiten wie Bilharziose oder Malaria, die man zu den "Gefahren" Afrikas zählen sollte. Oft liegt die Gefahr der Krankheiten aber in der Unachtsamkeit der Reisenden selbst. Informiert man sich im Vorfeld, trifft vorbeugende Massnahmen bzw. sucht umgehend bei entsprechenden Symptomen einen Arzt auf, so ist man auch in Afrika relativ sicher unterwegs.
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