11.05.2005

Insel zwischen Phantasie und Wirklichkeit

Sardinien - der "Fußabdruck Gottes"

Bucht auf Sardinien
"Als Gott die Schöpfung der Kontinente zufrieden beendet hatte, waren ihm wenige Reste aller verwendeten Gesteine und Bodenarten übrig geblieben. Er knetete daraus eine kleine Kugel, warf sie ins einsame, zentrale Mittelmeer und trat mit seiner rechten Feuersandale fest darauf. Dann nahm der Schöpfer von anderen Kontinenten, was ihm entbehrlich schien - Wälder, Schluchten, seltene Tiere, Pflanzen und Flüsse."

Betrachtet man heute die bizarren Basalttürme, schroffe Granitgebilde oder den Artenreichtum von Fauna und Flora auf Sardinien, überdenkt der ein oder andere den Wahrheitsgehalt dieser Entstehungsgeschichte der zweitgrössten Insel im Mittelmeer.

 
Bucht auf Sardinien
Interessant sind auch altgriechische Aufzeichungen auf Seekarten, in denen Sardinien unter dem Namen "ichnousa" zu finden ist, was soviel heisst wie "Sohle". Zur Insel, dem "Fußabdruck Gottes" und einzigartigen "Schöpfung" gehören als berühmtestes Aushängeschild, die vielfältigen Küsten und Strände.
Bereits im 19. Jahrhundert galt die Insel als "hellblaue Farbpalette auf dem Meer". Auf der insgesamt 1850 km langen Küstenlinie sind je nach Wassertiefe, Sandfarbe und Lichteinfall unterschiedlichste Blautöne und eine unglaubliche Wassertransparenz zu entdecken. Dieser Küstenreichtum mit Golfbuchten und Fjorden, Landzungen und abwechslungsreichen Stränden, abgeschiedenen Buchten, vielen kleinen Inseln in allen Grössen und dem sauber erhaltenen Wasser, ziehen Badeurlauber und Bootsliebhaber gleichermaßen an.
 

Letzte Änderung: 11.05.2005
Medien (diese Seite): trol
Autor: trol

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