Samos: Die grüne Insel der Ostägäis
Strahlendes Weiß und kühles Blau an Häusern
Strahlendes Weiß und kühles Blau an Häusern, im Wasser und am Strand. Die griechischen Nationalfarben sind auf Samos fast überall präsent. Jedenfalls, solange man die Küste nicht verlässt. Im Inselinnern aber dominiert Fauna in allen Grüntönen.
Auf der beliebtesten Insel der Ostägäis gibt es Urlaub für jeden Geschmack. Von beschaulicher Ruhe bis Partylife, von Sport bis Kultur ist hier beinahe alles zu haben. Gleichwohl Samos äußerst abwechslungsreich ist, lässt sich die Insel prinzipiell in zwei Zonen teilen. Der Norden wird bestimmt von opulenter Vegetation, der Süden hingegen erscheint eher karg. Zudem ist es im Süden immer etwas wärmer, da der Meltemi, der kräftige Sommerwind aus dem Nordosten, von den Höhenzügen in der Inselmitte gebremst wird. Die touristischen Zentren befinden sich im Osten und Südwesten, wobei sich viele kleine Orte ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben.
Wer auf Samos landet, kommt nicht nur wegen des klaren Wassers, der verschwiegenen Buchten und des herrlichen Wetters. Wanderer entdecken gerade im Frühjahr den besonderen Zauber der Fauna - blühender Mohn, Zitrone und Melisse, prachtvoll leuchtende Farben, betörende Düfte. Wanderrouten gibt es hier für jeden Geschmack vom Aufstieg auf das rund 1.400 Meter hohe Kerkis-Massiv bis zu genüsslichen Wanderungen zu einem der vielen malerischen Bergdörfer, die ein altes Wegenetz miteinander verbindet. Erlebenswert: das üppige Nachtigallental im Norden, in dessen Wald Bäche leise murmeln und die Luft selbst im Hochsommer erfrischend kühl ist.
Ein kulinarisches Muss ist der Samoswein. Den gibt es klassisch schwer und zuckersüß mit rund 15 Volumenprozent Alkohol aus einer nur auf Samos wachsenden Sorte der Muskatellertraube. Getrunken wird er gut gekühlt, dazu gibt es ein Glas Wasser. Neben diesem weltberühmten Likörwein baut die junge Winzergeneration der Insel die Muskatellertraube auch zu trockenen und weniger alkoholstarken Weinen aus.
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