Deutschlands östlichste Ostsee
Auf dem kleinen Meer
Gemächlich tuckert das kleine Motorboot übers Haff. Zwar ist die See ruhig, trotzdem verlangt das flache Gewässer die Aufmerksamkeit des Bootsführers. Erhard Günzel, Inhaber des Campingplatzes Kron Bellin am Südufer des Haffs kennt sich aus. Zwar hat es den Hamburger erst vor wenigen Jahren in den östlichsten Zipfel Deutschlands verschlagen, doch die regelmässigen Hafftouren mit seinen Campinggästen waren eine gute Schule. "Wichtig ist es, auf Untiefen zu achten, die in der Seekarte eingezeichnet sind. Das Haff ist zum Teil sehr flach.
Doch noch gefährlicher sind die Reusen der Fischer," so Erhard Günzel, während Kamminke, das Fischerdorf am Nordufer näher kommt. "Da sind oft nur kleine Bojen, die Auskunft über die Netze geben. Bei Wellengang manchmal ein wahres Suchspiel." Heute jedoch besteht diese Gefahr nicht. Die Sonne strahlt am Himmel und schon von weitem leichten die roten Signalzeichen. Kurze Zeit später legt die Milan, genau 13 Passagiere dürfen mit ihr fahren, im kleinen Hafen von Kamminke an.
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