Meran
Südtirol einmal anders
Von 1317 bis 1420 war die ehemalige Römersiedlung Castrum Maiense und späteres Lehen der Bischöfe von Chur die Hauptstadt des Burggrafenamts und des ganzen Landes Tirol, dann zog die Regierung unter den Habsburgern nach Innsbruck und Meran verlor lange Zeit an Bedeutung. Von den Tagen als Hauptstadt zeugt heute noch die kleine Landesfürstliche Burg in einem kleinen Park neben dem Rathaus aus den 30er Jahren. Erst 1836 kam es wieder zu einem Aufschwung Merans als mondäner Kurort der Oberschicht der KuK-Monarchie. In den folgenden Jahren der Belle Epoque entstanden mehrere Grand Hotels, das Kurhaus mit der Passerpromenade, das Jugendstil-Stadttheater und der bekannte, nach seinem Initiator, dem Meraner Kurarzt Dr. Franz Tappeiner benannten Tappeinerweg auf den steilen Küchelberg, den Hausberg von Meran.
Für Pferdefreunde ist Meran besonders wegen der Pferderennbahn von Interesse. Hier finden einige der wichtigsten Rennen des Rennkalenders in Kontinentaleuropa statt. Besonders spektakulär sind aber wohl die Veranstaltungen ohne eigentlichen sportlichen Wert: so etwa das Haflingerrennen und das Bauerngalopprennen. Die Umgebung: Der Talkessel der Stadt ist von hohen Bergen umgeben, die im Sommer wie auch im Winter hohen Freizeitwert besitzen.
Sowohl das Skigebiet Meran 2000 als auch das Ultental und das Gletscherskigebiet von Schnalstal/Kurzras befinden sich in wenigen Kilometern Entfernung. Die Ortschaften Dorf Tirol mit dem Schloss Tirol, Stammsitz der Grafen und Namensgeber des Landes, Schenna, Hafling und Mölten bieten Gelegenheit zu schönen und ausgedehnten Wanderungen. Merans zentrale Lage am Ende des Vinschgaus und 25 km nordwestlich von Bozen ermöglicht darüber hinaus Tagesausflüge in alle Ecken Südtirols.
Hotels mit Herz