16.10.2003

Südlichstes Allgäu

Oberstdorf - Kurort der Superlative

Umgebung von Oberstdorf
Oberstdorf im Allgäu ist Deutschlands südlichster Ort, malerisch umrahmt von den Allgäuer Hochalpen. Oberstdorf ist Bergdorf, Eissport- und Sportdorf, WM-Dorf und natürlich auch  Ski-Springer-Dorf. Der Schanzenrekord von 209 Metern wurde 1998 von Dieter Thoma aus Hinterzarten aufgestellt.

 

Auch wer nicht mit den Skiern durch die klare Winterluft fliegt, hat von hier aus einen herrlichen Ausblick auf den Freibergsee und das Stillachtal. Wenn nicht gerade ein Skispringen stattfindet, ist Oberstdorf einer der beschaulichsten, schönsten und stillsten Orte in Bayern. Züge halten direkt im Dorf. Komfortabler geht es nicht.

 

Gäste, die winterliche Ruhe suchen, finden im Dezember, Januar oder Februar genügend Schnee und ein verkehrsberuhigtes Dorf. Am Dorfrand sollte sich immer eine kleine Pension mit ein paar Betten finden. Freundlicher Einlass und eine heisse Tasse Tee oder Kaffee als Willkommenstrunk gehören oft dazu. Hier geht es auch ohne. Denn wer will, verzichtet auf Fernsehen und Telefon. Auch Radio oder scheppernder Wecker müssen nicht sein während der Ferientage in kleinen bayerischen Pensionen. Und keine Angst, was man nachts manchmal zu hören bekommt, sind die Geräusche der Wildschweine oder Rehe vor dem Fenster. Und wer leise und vorsichtig genug ist, bekommt sie dann gelegentlich auch zu sehen.

 
Sonne im Wald
Eine Wanderung in die Natur lohnt sich immer. Vorbei an ruhenden Wassermühlen durchstreift man gern den dichten Tannenwald, der die Ortschaft umgibt. Und das nicht nur im Winter.

 

Die Skihasen zieht es hinauf auf´s Nebelhorn mit seinen wunderschönen Abfahrtspisten mit allen Schwierigkeitsgraden. Von der Talstation (828 Meter) führt die Kabinenbahn über zwei Umsteigestationen hoch hinaus bis auf 2.224 Meter. Es gibt drei Sessellifte und eine Abfahrt ist bei guter Schneelage bis ins Tal möglich.

 

Letzte Änderung: 16.10.2003
Medien (diese Seite): rosm
Autor: rosm

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