22.09.2003
Südafrika feiert gern
Freizeitfreuden, Sport und gute Küche verbindet
So verschieden die gesellschaftlichen Gruppierungen und auch Interessensgemeinschaften hier auch sind, ihre Begeisterung für den Sport haben sie gemeinsam. Außer dem Wassersport, Boxen, Tennis, Reiten und Klettern wird hier u.a. den Hauptsportarten Rugby, Kricket und Fußball besondere Bedeutung beigemessen. So gibt es, neben vielen exzellenten Golfplätzen und Reitanlagen, auch riesige Sportarenen, die in der Regel zwischen 40.000 und 70.000 Besucher aufnehmen.
Das Land entwickelt sich auch immer mehr zu einem Paradies für Golfer. Ein großer Teil der in bezaubernder Landschaft gelegenen Plätze ist auch für Nichtmitglieder zugänglich. Die Mannschaftssportarten ziehen die begeisterten Südafrikaner in die Stadien, oder vor die Bildschirme.
In den seltensten Fällen bleibt man allein, in Sportbars und überall dort, wo sich ein Fernseher aufstellen lässt, schaut jeder gebannt diesen Ereignissen zu. Eine Besonderheit ist es, sich nach dem Spiel auf den Parkplätzen vor den Stadien zu treffen um dort einen Grill aufzustellen und gebührend den Sieg oder auch die Niederlage der eigenen Mannschaft zu feiern.
Auch außerhalb des Sports verstehen es die Südafrikaner zu feiern. Immer ein wichtiger Bestandteil ist dabei das Essen. Die südafrikanische Landwirtschaft, aber auch Lebensmittel-Produzenten und Gastronomie bieten dafür beste Voraussetzungen. So bietet Südafrika neben guten Bieren auch erlesene Weine. Die Gesetze für die Weinherstellung gehören zu den strengsten der Welt. Am Western Cape sorgen fruchtbarer Boden, gutes Klima und über 300 Jahre Erfahrung im Weinanbau für hervorragende Qualität.
Ebenfalls qualitativ hochwertig ist das Fleisch. Obgleich es keine typisch südafrikanische Küche gibt, so ist dennoch das Ritual des „Braai“ (Grillen) nicht wegzudenken. Immer und überall findet sich eine Gelegenheit, in netter Runde Fleisch oder Boerewurst zu grillen. Der Einfluss europäischer und asiatischer Küchen wird auf den Speisekarten der Restaurants deutlich. Von Fisch über indische Curries bis hin zu den Rindersteaks. Sogar Eisbein mit Sauerkraut darf dabei nicht fehlen. Einige Spezialitätenrestaurants bieten auch Wild, wie zum Beispiel Kudu, Impala, usw. an. Auf Märkten werden neben den weltweit bekannten Burgern, frischem Obst und Sandwiches auch Samoosa angeboten. Samoosa ist ein Bestandteil der indischen Küche, hierbei handelt es sich um kleine Teigtaschen mit unterschiedlicher Füllung. Auch Bilton, getrocknetes Fleisch (Hauptsächlich Rindfleisch) ist hervorragend dafür geeignet, den kleinen Hunger zu stillen.
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