Ein Besuch im Vatikan
Kirchen, Museen und Paläste
Der Vatikan gehört zu den besonderen Plätzen und Monumenten von Rom. Seit 1378 ist er päpstliche Residenz. Die Vatikanstadt ist päpstliches Staatsgebiet und hat eine eigene Münzhoheit. Zur Vatikanstadt gehören der Petersplatz, die vatikanischen Gärten, die Peterskirche, die Sixtinische Kapelle und die Sommerresidenz des Papstes. Des weiteren verfügt sie über eine eigene Poststation, Bibliothek, Radiosender sowie über eine eigene Polizei - die "Schweizer Garde".
Der Palast besteht aus circa 1.000 Zimmern, Sälen und Gemächern. Hier haben grosse Meister der italienischen Kunst - Raffael, Michelangelo, Bernini und viele andere - bei der Gestaltung der prächtigen Räume mitgewirkt.
Die Sommermonate verbringt der Papst meistens in seiner Sommerresidenz. Dann erteilt er jeden Sonntag um 12 Uhr von seinem Arbeitszimmer aus allen Pilgern auf dem Petersplatz den Segen "urbi et orbi". Der Petersplatz ist ein riesiges Oval und gilt als architektonisches Meisterwerk. Er wird von je vier Säulenreihen und Pfeilern eingerahmt und die Kolonaden-Kränze sind mit 140 Heiligen bestückt. In der Mitte steht ein Obelisk aus rotem Granit. Die Längsachse des Platzes zieren zwei Springbrunnen.
Die Peterskirche ist ein Zentralbau mit Kuppel und westlich angegliedertem Langhaus. Fünf Eingänge führen in das Kircheninnere, das mit einer prachtvollen Stuckdecke ausgestattet ist. Das äusserste rechte Portal, die Heilige Pforte, wird nur in einem Heiligen Jahr geöffnet, welches zuletzt im Jahr 2000 gefeiert wurde. Betritt man die Kirche durch das Mittelportal ist man fasziniert von der Grösse des Raumes und der auf dem Boden eingelassenen Porphyrscheibe. Vier 29 Meter hohe, gedrehte Säulen tragen den Baldachin des Hochaltars, der über dem Grab Petri steht. Hier darf nur der Papst zelebrieren. Ein weiteres Meisterwerk, das man auf jeden Fall gesehen haben sollte, ist die Sixtinische Kapelle.
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