Colosseum und Fontana di Trevi
Lust auf Ewige Kultur
So wie viele Wege nach Rom führen, so hat Rom auch eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten aufzuweisen und beherbergt als eine der ältesten Städte der Welt eine Fülle verschiedener Stilepochen. Zu den reizvollsten Vierteln des historischen Zentrums zählt die Via dei Coronari. Sie endet in der Piazza dei Coronari. Von hier aus sind es nur wenige Meter zur Engelsburg und zum Tiber.
Über die Fussgängerbrücke Ponte Sant`Angelo - eine der schönsten antiken Brücken Roms, auf deren Balustraden zehn Engelsstatuen stehen - gelangt man zur Engelsburg, die Kaiser Hadrian als Mausoleum für die Kaiserfamilie bauen liess. Im Mittelalter diente sie als Burg, Residenz und Kerker, zugleich war sie auch Zufluchtsort der Päpste.
Trotz der Grösse der Stadt liegen die meisten Sehenswürdigkeiten ziemlich eng beieinander. Die meisten von Ihnen befinden sich in den Fussgängerzonen.
Der Fontana di Trevi ist der imposanteste Brunnen der Stadt. Er wurde im 18. Jahrhundert erbaut und seine Rückseite stellt einen Triumphbogen dar. Der Fries wird von vier korinthischen Säulen sowie den Statuen der vier Tugenden getragen. Im Vordergrund steht die Gestalt von Neptun, dem Gott des Meeres auf einem muschelförmigen Wagen, der durch - von Tritonen geführte - Pferde gezogen wird. Ein letztes grosses Denkmal schufen sich die Barockpäpste mit dem Bau des Brunnens. Viele Besucher werfen eine Münze in das flache Becken, denn der Volksmund besagt, dass man dann wieder nach Rom zurückkehrt.
Die ovale Anlage umfasst vier Geschosse und 50.000 Menschen konnten hier Platz nehmen. Die Geschosse waren nach Rang und Namen geordnet. Der erste Stock war für den kaiserlichen Hof und die Staatsbeamten bestimmt, die gehobene Schicht nahm im zweiten Stock Platz und das einfache Volk im dritten und vierten Stock. Der Bau dauerte nur acht Jahre und Vespasians Sohn Tito weihte das Gebäude mit Festspielen ein, bei denen unzählige Tiere geopfert wurden.
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