02.04.2009

Reisen mit Haustieren

Wohin mit Bello

Hund im Auto
Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass zumindest der Hund mit in den Urlaub fährt. Flug oder Autoreise sind jedoch nicht selten mit Strapazen verbunden. Deshalb wollen Ferien mit dem Vierbeiner besonders gut vorbereitet sein.

 

Geht es mit dem Auto zum Urlaubsort, müssen in regelmäßigen Abständen kleine Pausen eingelegt werden. Der Vierbeiner kann dann trinken und sein Geschäft verrichten. Auf keinen Fall darf sich der Hund während der Fahrt frei im Wagen bewegen. Der sicherste Platz ist immer hinter einem Autogitter. Wichtig: Vor Fahrtantritt Halsband mit Heimat- und Urlaubsadresse anlegen. Denn auch Hunde können sich fremder Umgebung verirren. Auch gegen Reisekrankheit sind die Schützlinge nicht gefeit. Beim Tierarzt gibt's Tabletten gegen Durchfall und Erbrechen.

 

Bei der Fahrt mit dem Zug reist der Hund zum vergünstigten Preis. Er darf auch ins Abteil, wenn die Mitreisenden nichts dagegen haben. Trinknapf und Wasser sollte man immer dabei haben. Dauert die Bahnfahrt länger, empfiehlt es sich, die Reise durch Umsteigen zu unterbrechen. Denn auch die pelzigen Geschöpfe haben menschliche Bedürfnisse. Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen werden ebenfalls im Abteil befördert - kostenlos übrigens. Allerdings sollten sie in einer Transportbox oder einem Käfig untergebracht sein.

 
Katze
Bei einigen Fluggesellschaften werden Hunde immer noch als Stückgut transportiert. Sie kommen zusammen mit dem Gepäck in den Frachtraum. Voraussetzung: Ein ausreichend großer und ausbruchsicherer Behälter. Da die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaften sehr unterschiedlich sind, sollten Tierhalter frühzeitig beim Reiseveranstalter nachfragen. Und: Viele Länder verlangen einen umfangreichen Impfschutz. Ohne ihn wird den Vierbeinern die Einreise verweigert. Weil Reisen nicht selten eine Tortur fürs Haustier sind, sollten Halter sich überlegen, ob sie den Vierbeiner nicht besser Zuhause lassen. Vor allem Katzen sind im allgemeinen wenig reisefreudig. Es kann vorkommen, dass sie tagelang die Nahrung verweigern, wenn sie ihr angestammtes Terrain für längere Zeit verlassen müssen. Besser: Die Samtpfote Nachbarn oder Freunden anvertrauen. Mit Füttern und Reinigen der Katzentoilette ist es aber nicht getan. Streicheleinheiten und ein Gespräch unter vier Augen sind auch für allein gelassene Stubentiger wichtig.

 

Nicht immer aber haben Fiffi und Co. das Glück, einen verantwortungsvollen Besitzer zu haben. Obwohl das Aussetzen mit drastischen Geldbußen geahndet wird, werden Tierheime jedes Jahr in der Urlaubszeit mit Vierbeinern regelrecht überschwemmt. Wer nicht weiß wohin mit dem pelzigen Mitbewohner, kann sich vom Deutschen Tierschutzbund beraten lassen.

 

Letzte Änderung: 02.04.2009
Medien (diese Seite): caha
Autor: caha

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