12.05.2005

Bike-Tour 12: Molveno - Andalo - Margone

54 km - 1.213 m Höhenunterschied - schwierig

Übersichtskarte Molveno - Andalo - Margone
Ausgangspunkt: Andalo oder Molveno (864 m ü.d.M.)

 

Wenn man von Andalo abfährt, erreicht man Molveno auf der Staatsstrasse oder auf der Strecke Nr. 4 durch den Wald. Von Molveno verläuft der erste Abschnitt bis Ranzo auf der Strecke Nr. 5.

 

Auf dem Dorfplatz von Ranzo angekommen, geht es zirka 2 Kilometer weiter auf der Staatsstrasse, von wo aus man den Toblino-See und das Sarca Tal bewundern kann. An der Kreuzung biegt man links in Richtung Margone ab. Hier beginnt die erste 6 km lange Steigung dieses Tagesausfluges auf einer Asphaltstrasse. Nach den paar Kehren bis Margone sind die Beinmuskeln schnell aufgewärmt.

 

Die kleine reizende und ruhige Ortschaft zeigt sich um die Mittagszeit von ihrer schönsten Seite. Man durchquert den Ort und fährt an der Kirche und am kleinen Friedhof vorbei. Die ersten Kilometer Steigung winden sich durch den Wald. Dann geht es weiter bergauf an einem Feishang vorbei und bis zur Weide der Ranzo-Alm. Am Ende der Asphaltstrasse laden die Wiesen zu einer Rast ein. Dann kommt ein kurzer, aber sehr steiler Abschnitt bis zur Alm, den nur die Trainierten ohne Absteigen zurücklegen werden. Die Strecke bis zum San Giovanni-Pass ist weniger anstrengend, da sie durch ebene Wiesen führt, zwischendurch kurze und mässige Steigungen aufweist und landschaftlich besonders reizvoll ist. Nachdem man die Almweide hinter sich gelassen hat, führt der Weg mitten durch die Latschenkiefer.

 

An der ersten Abzweigung biegt man links in eine kleine holprige Strasse ein, die zirka 50 Meter steil bergab führt. Weiter geht es etwa 100 Meter auf halber Höhe und bevor der Weg wieder bergauf führt, biegt man links in einen Weg ein, der ebenfalls auf halber Höhe zwischen den Latschen weiterführt. Der Weg ist durch rot markierte Steine gekennzeichnet. An einer schwierigen Stelle muss man absteigen und das Rad ein Stück tragen. Am Ausgang des Waldes auf einem Hügel angekommen, geht es bergab in Richtung San Giovanni-Pass. Gegenüber sieht man die Strasse, die zur Covelo-Alm hinaufführt.

 

Mountainbiker am Nembia-See

Auf dem ersten Abschnitt der Talfahrt muss man vorsichtig fahren, da auf dem Weg Steine liegen. Entlang der Wiesen, die uns bis zum San Giovanni-Pass begleiten, ist der Weg wieder gut befahrbar. Am Ende der Talfahrt biegt man an der Kreuzung mit der Strasse, die vom San Giovanni-Pass heraufführt, links ab und erreicht nach wenigen Pedaltritten den Pass, wo Wegweiser aus Holz rechts den Weg zur Covelo-Alm anzeigen. Bevor man weiterfährt, sollte man die erholsame Atmosphäre dieser ruhigen Umgebung geniessen. Dann schwingt man sich wieder in den Sattel und macht sich an den steilen Anstieg bis zur Covelo-Alm (1.781 m). Hier kann man kurz rasten, um wieder Kraft zu schöpfen. Weiter geht es auf dem Weg Nr. 602 zum San Giacomo-Pass und zur Paganella. Auch dieser Abschnitt ist sehr steil und holprig. In den Kehren, die zum San Giacomo-Pass (1963 m ü.d.M.) hinauf führen, muss man absteigen und das Rad schieben.

 

Am Pass erwarten uns grosse Wiesen auf denen verstreut Berghütten stehen. Die anstrengenden Steigungen sind längst vergessen und auf der Weiterfahrt erwarten uns schöne Ausblicke über das Etschtal. Der Weg weist schwierige Stellen auf, an denen man das Rad auf die Schulter nehmen muss. Auf dem San Giovanni-Pass angekommen, beginnt die lange Talfahrt in Richtung Andalo. Der erste Abschnitt verläuft auf der Skipiste S. Antonio, dann über die Piste "Conca d'Argento", die an der Terlaso-Alm vorbeiführt, dem letzten Stützpunkt für einen eventuellen Halt zum Krafttanken. Dann geht es weiter bergab. Am Ende der Piste fährt man links in den Weg, der in den Wald hineinführt. Bis Andalo geht es dann auf der Strecke Nr. 10: Paganella Abfahrt.

 

Stützpunkte: Ranzo-Alm, Covelo-Alm, Terlaso-Alm

 

Dauer: 7h

 

Letzte Änderung: 12.05.2005
Medien (diese Seite): aptd
Autor: aptd

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