Mit Schneemobil durch Québec
Faszinierende Winterwelt erfahren
Kein Wunder, dass zunehmend auch Touristen diese Art der unkomplizierten Fortbewegung entdecken. Im Norden die Laurentinischen Berge, im Süden die Appalachen und dazwischen mehr als 30 Nationalparks und Wildreservate mit riesigen Wäldern, unzähligen Seen und Flüssen - und alles in glitzerndes Weiss gehüllt.
Selbst Laien können das Fahren mit dem Kufenfahrzeug schnell erlernen. Für umgerechnet rund 90 Euro pro Tag kann man einen Motorschlitten mieten - inklusive Helm, Ausrüstung und der vorgeschriebenen Versicherung. Wochenpreise und Pauschalarrangements sind noch günstiger. Voraussetzung: Ein gültiger Führerschein. Nach der kurzen Einführung geht es direkt durch tiefverschneite, unberührte Wälder, entlang der zu Eiskaskaden erstarrten Flüsse.
Es war übrigens der aus Québec stammende Konstrukteur Joseph-Armand Bombardier, der 1922 den ersten Prototyp eines Kufenfahrzeuges mit Motor erfand. Sein richtungsweisendes Gefährt war zunächst noch mit einem grossen Propeller bestückt. Es sollte noch fast 40 Jahre dauern, bis sein erster moderner "Ski-Doo" vom Band rollte. Seither wurden die Schneemobile zusehends perfektioniert.
Wie sportlich es dabei zugehen kann, zeigt der fünftägige Valcourt Grand Prix, der jedes Jahr im Februar zu Ehren Bombardiers in seiner Heimatstadt Valcourt abgehalten wird. Hartgesottene kämpfen sich beim weltweit grössten Motorschlittenrennen durch menschenleeres Land.
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