Peloponnes, im Westen Griechenlands
Raue Küsten und eindrucksvolle Wehrtürme
Seinen alpinen Charakter verdankt Mani den Ausläufern des Taygetos-Gebirges, die eine wildschöne Küste kreierten. Einsame Buchten und herrliche Strände, wie geschaffen für kleine Robinsonaden. Besonders im Frühling und Herbst, der eigentlich ein zweiter Lenz ist, ist die Mani eine Reise wert. Dann nämlich, wenn Millionen von Blumen und Blüten die Landschaft zart einhüllen.
Südlich von Areopolis, der wichtigsten maniotischen Stadt, warten die Tropfsteinhöhlen von Diros auf Besucher. Hier steigen Touristen in kleine Kähne und werden gut 40 Minuten durch faszinierende Höhlen geschippert.
Im Gegensatz zur inneren Mani, auch wilde Mani genannt, findet sich in der Gegend um die Hauptstadt Gythion eine fruchtbare Landschaft, in der außer Oliven hauptsächlich Zitrusfrüchte, aber auch Mais, Getreide und verschiedene Gemüsearten angebaut werden. Nach Süden hin bilden größere Areale von immergrünen Eichenwäldern den Übergang zur inneren Mani. Diese Gegend ist ideal für ausgedehnte Wanderungen: vorbei an antiken Stätten, zur Südspitze Griechenlands, zu Klöstern und ehemaligen Festungen, durch typische griechische Dörfer sowohl auf alten Eselspfaden als auch auf abgelegenen Wegen und Straßen. Die Umgebung strahlt Ruhe aus und duftet wunderbar. Wer hier entlang läuft und die Landschaft genießt, kann sich kaum vorstellen, dass der Menschenschlag dieser Region im Ruf steht, unbezähmbar und angriffslustig zu sein. Immerhin boten die Manioten über Jahrhunderten vielen fremden Mächten die Stirn. Und noch heute ehren die Einwohner ihre Freiheitskämpfer.
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