Disneys Wasserparks - Rückblick ins Jahr 2000
Ein Eldorado für Wasserratten
Blizzard Beach ist der rasanteste der drei Disney-Wasserparks. Höhepunkt ist der "schneebedeckte" Mt. Gushmore. Vom Gipfel hat man eine phantastische Aussicht auf das übrige Disney-Gelände. In der Ferne kann man den Tree of Life (im Animal Kingdom) die übrigen Bäume überragen sehen, es glitzern der silbrig- weiße Golfball vom Epcot-Center und die Spitzen des Schlosses im Magic Kingdom in der Sonne.
In so einem "etwas größerem" Disney- ”Schwimmbad” kann man sich z.B. auf einem großen Schwimmreifen im Lazy River rund um den gesamten Park treiben lassen. Zum einen ist dies sehr entspannend, zum anderen kann man sich dabei einen Überblick über die diversen Rutschmöglichkeiten machen, die sich einem im Park so bieten und bereits eine kurze Vorentscheidung treffen, in welcher Reihenfolge bzw. welche man denn überhaupt ausprobieren möchte.
Höhepunkt von Blizzard Beach ist Summit Plummit, die schnellste und längste Wasserrutsche der Welt, die ca. vom 8. Stock ohne Kurve oder Knick direkt nach unten führt. Es ist "die Hölle", denn man erreicht eine nicht zu unterschätzende Geschwindigkeit, durch das aufspritzende Wasser sieht man absolut gar nichts und die Badehose rutscht unter Umständen auch noch dahin, wo sie eigentlich nicht hingehört.
In der Typhoon Lagoon gibt es das größte Wellenbad der Welt. Einfach super! Aber vorsichtig, wenn die Kinder noch nicht schwimmen können. Gut festhalten!!! Die Riesenwellen „hauen“ auch schon mal einen Erwachsenen weg. Hier gibt es ebenfalls diverse Rutschen, allerdings etwas kleiner als im Blizzard Beach. Interessant auch das Shark Reef - hier schnorchelt man mit tropischen Fischen und echten Haien im eiskalten, natürlich salzigen Wasser. Leider aber nur ein kurzes Vergnügen. Bei den Storm Slides gleitet man durch diverse Tunnel und bei Homunga Kowabunga rutscht man in rasanter Geschwindigkeit durch tolle Höhlen. Außerdem gibt es hier auch noch drei unterschiedlich lange Wildwasserrutschen, die Whitewater Raft Rides.
Rivercountry ist ein Wasserpark aus der guten alten Zeit. Da er wirklich im “auf dem Lande” liegt, wird man vom Parkplatz aus noch etwa 10 Minuten mit dem Bus hingekarrt, quer durch einen Campingplatz. Hier setzt Disney voll auf “Natur”, will heißen, man schwimmt direkt im Bay Lake - also nichts mit gechlortem, glasklarem Wasser! Es gibt nur einen kleinen Pool und für die diversen anderen Späße (Hängebrücken, Reifenrutschen etc.) sollte man unbedingt schwimmen können, dann zum Teil landet man in bis zu 2 m tiefem Wasser. Aber natürlich gibt es für die kleineren Kids auch einen flachen Abschnitt und die Kleinsten finden das Sandbuddeln toll. Mit einem Boot kann man auf die Insel in der Mitte des Bay Lake gelangen, die die Heimat vieler Kleintiere und Vögel ist. Außerdem gibt es hier BBQ-Möglichkeiten und vor dem eigentlichen Wasserpark auch einen Streichelzoo und Reitmöglichkeiten.
Fazit: Jeder der drei Wasserparks ist auf seine Weise sehr interessant. Alle bieten natürlich neben dem Wasserspaß auch diverse Verpflegungsmöglichkeiten (Essen und Getränke). Wertsachen kann man sicher in Mietsafes verstauen. Hat man mal kein Handtuch dabei, leiht man sich eben eins. Auf alle Fälle ist es für alle großen und kleinen Wasserratten ein absolutes Muß. Was auch positiv auffällt, ist die große Anzahl an Bademeistern (Life-Guards), die an jeder Ecke stehen. Ein Wermutstropfen allerdings sind die hohen Eintrittspreise von fast 30 $ pro Person. Trotzdem, so etwas wird einem zu Hause garantiert nicht geboten!
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