11.05.2005

Lago Maggiore

Der große Kleine

Lago Maggiore
Lago Maggiore, schon der Name ist Musik. Der westlichste der drei oberitalienischen Seen ist mit einer Länge von 66 Kilometer und bis zu 11 Kilometer Breite einer der Grössten. Hier kann man alles finden, was südländische Lebensqualität ausmacht: viel Sonne, herrliche Uferpromenaden, Palmen und südliche Blütenpracht, romantische Bootsfahrten, azurblaues Wasser und phantastische Sonnenuntergänge bei leisen Mandolinenklängen.

 

Der grösste Teil des Sees gehört zu Italien. Lediglich der nördliche Teil (ca. 1/5) gehört zum schweizerischen Tessin. Die bekannten Städte Ascona und Locarno liegen hier. Sehenswert sind auf Schweizer Seite auch noch die Orte Brissago mit den Brissago-Inseln, auf denen zahlreiche seltene subtropische Pflanzen wachsen.

 

Auch der kleine malerische Ort Ronco und das Gambarogno-Gebiet, das vom nördlichsten Punkt des Sees an der Ostküste bis zur italienischen Grenze bei Caviano reicht, sind sehr interessant. Den Wanderer zieht es in das Maggia-Tal. An dem südlichen Teil des Sees gehört die Westküste zur italienischen Provinz Piemont und die Ostküste zur Lombardei. Verbania ist der grösste italienische Ort am See. Aber nur der mondäne südliche Stadtteil Pallanza ist auf Tourismus ausgerichtet.

 
Lago Maggiore
Hier beginnt auch die berühmte Riviera des Lago Maggiore mit den Orten Baveno und Stresa. Die mondänen Hotelpaläste an der prächtigen Uferpromenade von Stresa zeugen noch heute von einer längst vergangenen Belle Époque. Zwischen diesen beiden Orten liegen die bekannten Borromäischen Inseln. Die bekannteste und schönste ist die Isola Bella.
 

Letzte Änderung: 11.05.2005
Medien (diese Seite): beat
Autor: beat

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