11.05.2005
Como am Comer See
Reiche Seidenstadt
Die Stadt Como liegt am südlichen Ende des Comer Sees, dem sie auch ihren Namen gegeben hat. Sie ist mit ca. 84.000 Einwohnern die grösste Stadt am See. Neben dem Tourismus lebt die Stadt heute hauptsächlich von der Seidenproduktion.
Einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und den See erhält man, wenn man vorzugsweise natürlich bei schönem Wetter mit der Standseilbahn hinauf nach Brunate fährt. Unten am See lädt die prächtige Uferpromenade zu einem Bummel oder zu einer Bootsfahrt ein.
Von der bewegten und umkämpften Geschichte ist in der Stadt nur noch wenig übrig geblieben. Sie wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt stösst man aber dann doch noch auf einige Zeitzeugen der älteren Geschichte, wie zum Beispiel auf den Dom Santa Maria Maggiore. Bereits im Jahre 1396 wurde mit dem Bau begonnen und erst im Jahre 1744 wurde er fertiggestellt. Die riesigen Gobelins und herrlichen Altarbilder stammen ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert.
Sehenswert sind weiterhin in der Altstadt die Kirche San Fedele und die Pinakothek. Einen Abstecher wert ist das Castello Baradello, von wo aus man einen schönen Ausblick über Como und den See hat. Auf dem Weg dorthin sollte man auch der Basilika Sant`Abbondio einen Besuch abstatten. Auf gar keinen Fall darf man einen Besuch in der Villa dell`Olmo verpassen. Hier wohnten schon Napoleon, Österreichs Kaiser Ferdinand I. und die Visconti di Modrone. Sehenswert sind die edel ausgestatteten Räume und der grosse, kunstvoll angelegte Garten.
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