Zu Gast bei den Enkeln der Wikinger
Norwegen - ein junges Land lädt ein
Rund 7.000 Jahre v.Chr. begann die Besiedlung der norwegischen Küste. Das ging, wie archäologische Funde beweisen, recht zügig voran. Sogar Inseln am Polarkreis wurden noch vor Beginn der Zeitrechnung besiedelt. Felszeichnungen legen bis heute Zeugnis davon ab und berichten über das Leben von Fischern, Jägern und Sammlern.
Erst 500 Jahre n. Chr.entstanden während der Völkerwanderung erste Kleinkönigtümer. Auch für Norwegen begannen damit Jahrhunderte blutiger innerstaatlicher Auseinandersetzungen um die Macht. Zahlreiche Bürgerkriege und Kämpfe um die Thronfolge brachten Not und Armut über das einfache Volk.
Doch nochmal 1000 Jahre zurück. Blickt man in Norwegens Geschichte, darf man die Zeit der Wikinger nicht unter den Tisch fallen lassen. Sie haben Norwegen und grosse Teile Europas nachhaltig geprägt. Um 800 nach Christi beginnen die Expansionszüge der Wikingerzeit, die Norwegen wohl erstmals so richtig ins Bewusstsein des restlichen Europas rückten. So zogen die Wikinger nach Schottland, Irland und Island. Sie wüteten in Deutschland, Flandern und Frankreich und selbst Russland, Bagdad und Byzanz waren nicht vor ihnen sicher. Mit ihren eleganten Langbooten umsegelten sie Spanien und sorgten im Mittelmeerraum für Angst und schrecken. Nicht zu vergessen die Reisen Erich des Roten nach Grönland und von dort weiter an die Ostküste Amerikas. Das war 985. Über 500 Jahre vor Christoph Columbus.
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