16.11.2009

Nordostägäische Inseln: Insel Ikaria

Nordostägäische Inseln: Insel Ikaria
Der Sage nach begrub hier Dädalus seinen Sohn Ikarus, der bei seiner Flucht mit wächsernen Flügeln der Sonne zu nahe gekommen und vor der Ikarias ins Meer gestürzt war. Eine Bronzeplastik im Hafen von Agios Kirykos symbolisiert das Ereignis der griechischen Mythologie. Auch Dionysos, der Gott des Weines, soll auf Ikaria gewesen sein und den Rebensaft sehr genossen haben. Spuren der Geschichte sind auf dem Eiland in der Ostägäis viele zu finden, wie etwa die Ruinen der antiken Stadt Drakanos die Fundamente eines Artemis-Tempels in der Bucht Nas.

 

Die 174 Seemeilen von Piräus entfernte Insel bildet zusammen mit Samos den nördlichen Abschluss der Inselgruppe der Südlichen Sporaden und wird dank seiner gleichermaßen abwechslungsreichen wie fruchtbaren Landschaft "die schöne Unbekannte der Ägäis" genannt. Das Leben ist hier nach wie vor ursprünglich, die Einwohner ernähren sich vorwiegend von der Fischerei und der Landwirtschaft. Erst in jüngerer Vergangenheit hat der Tourismus an Bedeutung gewonnen. Unberührte Natur und bergige Landschaften, die die Insel von West nach Ost durchziehen, bieten ideale Bedingungen für Wanderer und Erholungssuchende.   

 

Letzte Änderung: 16.11.2009
Medien (diese Seite): cleb
Autor: cleb

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