22.09.2003

Niagara: Wo der Himmel auf die Erde stürzt

Die "Mutter aller Wasserfälle"

Niagarafälle

 

Riesige Wassermassen stürzen die steilen Felswände hinunter in die unendliche Tiefe, ohrenbetäubendes Getöse erfüllt die Luft: Die Niagara Fälle, ein endloses, immerwährendes Naturschauspiel. Sie zählen zu den Naturwundern der Erde und sind zugleich einer der grössten Stromerzeuger der Welt.

 

Seit 1901 die 63 Jahre alte Annie Taylor es überlebte, in einem Holzfass die Wasserfälle hinunter zu stürzen, wurde dieser Ort immer wieder Anziehungspunkt für Sensationen und Attraktionen, für Magier, Akrobaten, Künstler. Sie alle nutzen dieses unglaubliche Naturereignis als Kulisse für ihre oft zweifelhafte Kunst. Aber auch Tausende von Touristen finden jedes Jahr ihren Weg hierher.

 

Ob man nun auf amerikanischer oder kanadischer Seite steht, der Weg lohnt sich auf jeden Fall. Jede der beiden Seiten hat ihre Besonderheiten zu bieten. Von Bootstouren über Führungen bis an den Rand der Felsen oder zu unterirdischen Höhlen, die den Besucher unter die Wasserfälle führen. Hier kann man die ungeheuren Wassermassen von allen Seiten betrachten.

 

Niagarafälle

 

Einen besonders schönen Anblick bieten die Wassefälle, wenn die Sonne scheint und die Sonnenstrahlen auf das herabstürzende und ausspritzende Wasser fallen. Dann entstehen unzählige große und kleine Regenbögen und geben der Szenerie ihren ganz besonderen Touch. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird eine riesige Lasershow direkt an den Fällen inszeniert. Auch dies ist ein sehenswertes Spektakel, das einen Besuch lohnt. Problemlos lässt sich hier ein ganzer Tag oder noch länger verbringen,  gerade wenn man in den vollen Genuss aller Szenarien dieser Natursensation kommen möchte.

 

Letzte Änderung: 22.09.2003
Medien (diese Seite): crpt
Autor: crpt

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