Neuseeland: Abschlag am Vulkan
Mehr als 400 Golfplätze finden sich auf der Doppelinsel Neuseeland. Und keiner gleicht dem anderen auch nur ansatzweise. Dafür hat die Natur gesorgt - Abschlag auf einem aktiven Vulkan, Einlochen zwischen brodelnden Geysiren oder eine Partie im mediterranen Ambiente. Landschaftlich ist die Insel so wandlungsfähig wie ein Chamäleon.
Im Norden der Insel, an der Küste der Whangaparaoa Halbinsel, findet sich der Gulf Harbour Country Club. Hier werden alle Leistungsstufen gefordert: Neben weiten Flächen und sanften Hügeln bietet der Platz einige wirklich knifflige Löcher. Die Weltbesten versuchten sich bereits daran, 1998 während des World Cup of Golf. Highlight sind die Löcher 15, 16 und 17. Nahe der Klippen gelegen, bietet sich dem Spieler ein phantastischer Ausblick auf die See. Eingebettet in eine ganz andere Landschaft finden Golfer das Ressort Terrace Downs inmitten der Südinsel. Der Platz liegt idyllisch abgeschieden am Rakaia River. Die Einfahrt zum Skigebiet Mount Hutt ist kaum mehr als zehn Minuten entfernt. Nichtgolfer können Terrace Downs als Ausgangspunkt für Wanderungen mit Blick auf die neuseeländischen Alpen nutzen.
Direkt in den Südalpen, liegt eine Golfanlage der Spitzenklasse: Millbrook Resort. Die 120 Jahre alten, restaurierten Häuser haben den Charme der ehemaligen Farm bewahrt und verleihen der Anlage eine ganz besondere Atmosphäre. Und wer nach dem Golfen noch Lust auf etwas Abenteuersport hat, der findet Queenstown direkt vor der Tür, die Hochburg des Outdoor-Sports und des Bungee Jumping. Hier schwang schon Bill Clinton das Eisen. Sein erster Kommentar: "Atemberaubend!".
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