Der Etosha Nationalpark
Tierparadies im Norden Namibias
Der Etosha Nationalpark, bereits 1907 von dem damaligen deutschen Gouverneur Lindequist gegründet, ist eines der ältesten und grössten Naturschutzgebiete Afrikas. In den weiten offenen Ebenen des Parks sind die typischen Wildarten der südlichen Savanne Afrikas beheimatet: Löwen, Geparden, Elefanten und Giraffen sowie grosse Herden von Streifengnus, Zebras und Springböcken - insgesamt mehr als 114 Säugetier- und 340 verschiedene Vogelarten.
Weltberühmt ist der Park seiner Löwen wegen: Während einige der 300 Löwen Nomaden blieben, hat der grösste Teil etwa zwanzig Familiengruppen gebildet, wobei jede Gruppe über ein Gebiet um eine bestimmte Wasserstelle herrscht.
Etosha, was in der Sprache der einheimischen Bevölkerung "grosser weisser Platz" bedeutet, charakterisiert das Kernstück des Parks: eine 5.000 qkm grosse Salzpfanne, die sich in regenreichen Jahren mit Wasser füllt und ideale Brutbedingungen für Tausende und Abertausende Flamingos bietet.
Die günstigste Zeit zur Wildbeobachtung jedoch sind die trockenen Wintermonate Juli bis September, wenn die Regenwasserpfützen austrocknen und die Tiere vom nordwestlichen Rand der Pfanne zu den permanenten Wasserstellen im Süden und Südosten des Parks ziehen.
Unterkunftsmöglichkeiten verschiedener Kategorien bieten die drei staatlichen Camps Okaukuejo, Halali und Namutoni. Ein- oder Mehrzimmerbungalows sowie Camping- und Zeltplätze mit Sanitäranlagen und Feldküchen stehen zur Verfügung. In dem 1906 von deutschen Truppen errichteten, ehemaligen Fort Namutoni, kann man zusätzlich ein Zimmer in der Feste mieten. In jedem der drei Camps gibt es einen kleinen Supermarkt, eine Tankstelle und ein Restaurant. Ausserdem gehört zu jedem Camp ein Swimmingpool, an dem man sich - insbesondere in den zur Wildbeobachtung wenig geeigneten, heissen Mittagsstunden wunderbar erfrischen und entspannen kann.
Urlaub wie Sie ihn planen