22.09.2003
Nationales Zentrum Washington D.C.
Freiheit hat einen Namen: Jefferson
Südlich des „Reflecting Pools“, auf einem kleinen Hügel gelegen, steht das „Jefferson Memorial“, ein großer Schrein mit der Bronzestatue Jeffersons. An den Wänden sind Texte aus der Feder dieses Mannes zu lesen, wie etwa die „Declaration of Independence“ oder die „Virginia Statute of Religious Freedom“. Nördlich des Brunnens, direkt gegenüber dem „Jefferson Memorials“ steht das „White House“, Sitz der Regierung und Wohnhaus der amerikanischen Präsidenten. Bewacht von Polizei und Soldaten steht es direkt neben dem „Old White House“, das heutzutage als Hotel genutzt wird. Nachdem man das „Washington Memorial“ hinter sich gelassen hat, kann man sich von einem Museum zum nächsten durchschlagen.
Der ganzen Weg bis zum Ende der Mall, welches das berühmte U.S. Capitol bildet, besteht aus Museen, den sog. „Smithsonian-Museums“. Zu diesen gehören das Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte, das Nationalmuseum für Luft- und Raumfahrt, das Naturkundemuseum und diverse Kunstmuseen, wie das „Arthur M. Sackler Museum“ oder die „Freer Gallery“. Unabhängig vom Smithsonian Museum findet man auf dieser Strasse auch das „U.S. Holocaust Memorial Museum“ und die „National Gallery of Art“.
Wer glaubt dies alles an einem Tag besichtigen zu können, hat sich leider geirrt. Eine Woche scheint eher angebracht zu sein, um wirklich alles sehen zu können, was die USA hier in ihrer Hauptstadt vorzeigen. Wichtig ist nur, sich etwas zu Essen mitzubringen, denn daran haben die Amerikaner leider nicht gedacht, als sie diese Meile der Geschichte schufen. Wer hier nach einem Café oder Restaurant sucht, sucht leider vergebens.
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