Mountainbiken am Gardasee
Steiler Weg zum Himmel
Denkt man an den Gardasee, denkt man an Segeln oder Surfen. Irgendwie liegt das auch nahe, denn schliesslich handelt es sich ja um das grösste Binnengewässer Italiens. "Mast- und Schotbruch" gilt aber längst nicht mehr für alle Urlauber - vielen müsste man wohl eher "Sattel- und Lenkerbruch" wünschen, oder auch "Keine platten Reifen". Oft würde dies eindeutig besser passen, denn es zieht immer mehr Mountainbiker an den Lago di Garda, und dies aus verschiedenen Gründen. Zum einen sind es sicherlich die attraktiven Gegensätze zwischen dem mediterranem Flair am Seeufer und der subalpinen Bergwelt in fast 2000 Metern Höhe. Während Palmen und Olivenbäume die "Extrem-Radler" auf dem ersten Abschnitt ihrer Touren begleiten, prägen einige (Höhen-)Meter weiter alte Kastanien das Landschaftsbild. Der Weg führt dann vorbei an Buchen, Kiefern, Tannen und Lärchen. Wo Himmel und Berg sich (fast) begegnen, wird der Biker mit atemberaubenden Panorama-Blicken belohnt. Und wer nach dem steilen Anstieg eine Pause braucht, findet in der Nähe eigentlich immer eine Schutzhütte.
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