Menorca: Von der Sonne verwöhnt
Die Hälfte der Inselfläche steht unter Naturschutz
Paradiesische Zustände: die Hälfte der Inselfläche steht unter Naturschutz, dazu gibt es viel Grün und einige der schönsten Strände der Balearen. Herzlich willkommen auf Menorca.
Nach der Legende wurde die Hauptstadt Mahón von den Karthagern gegründet. Namensgeber war demnach General Magon, der Bruder des legendären Hannibal. Prägenden Einfluss auf die Stadt hatten insbesondere die Engländer, die Menorca lange Jahre besetzt hielten und Mahón 1722 zur neuen Kapitale kürten. Von großem strategischen Wert war dabei der Hafen, der Seefahrern zu allen Zeiten als sicherer Hort und Flottenstützpunkt diente. Mit rund 5.500 Metern Länge und etwa 1.200 Metern Breite ist er der größte Naturhafen des Mittelmeers und belebtes Zentrum der Insel. Hier ankern Boote und Yachten, und die weitläufige Uferpromenade bietet in Bars und Restaurants alles von kleinen Leckereien bis zu kulinarischen Genüssen.
Bei einer Exkursion ins Inselinnere empfiehlt sich unbedingt eine Visite in Es Mercadal, einem pittoresken Örtchen, das im Gegensatz zu vielen anderen Orten der Insel in hellem Weiß erstrahlt. Die Restaurants zählen zu den besten des Eilands, gleiches gilt für die Backwaren, die einen ausgezeichneten Ruf genießen. Von hier führt der Weg zum höchsten Berg Menorcas, dem Monte Toro. Auf dem 357 Meter hoch gelegenen Gipfel befindet sich ein Augustiner-Kloster nebst liebevoll restaurierter Renaissancekirche. Wer den Weg hinter sich gebracht hat, sollte sich zudem den einzigartigen Panoramablick nicht entgehen lassen.
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