15.11.2009

Kyklaten: Insel Paros

Kyklaten: Insel Paros
Parischer Marmor ist seit Jahrtausenden ein Qualitätsbegriff. Ewige Kunst wie die Venus von Milo, der Hermes des Praxiteles und viele Tempel entstanden aus diesem Stein, der auf Paros abgebaut und seit der Antike in alle Welt verschifft wurde. Seine Besonderheit: die Transparenz. Selbst durch eine Dicke von zehn Zentimetern scheint noch das Licht hindurch - ein außergewöhnlicher optischer Effekt, den die Meister der Antike zu nutzen verstanden.

 

Doch Paros bietet mehr als Steine: Hibiskus und Oleander blühen in den malerischen Gassen des Hauptortes Parikia. Auch wenn hier in der Saison viel los ist, kommt keine drangvolle Enge auf. Urige Kneipen, weiße Kirchen und Brunnen zaubern eine ganz besondere Atmosphäre. Am Abend, wenn die Fischer von ihrem Tagwerk auf See heimkehren, lohnt ein Spaziergang über die Promenade des Fischerdörfchens Naoussa.

 

Weg vom Strand: Im Inselinneren liegt das Frauenkloster Christos sto Dassos und dahinter wartet eine selten üppige Vegetation. Blüten verzaubern die Landschaft - und wenn sie fliegen, sind es prachtvolle Schmetterlinge.

 

Letzte Änderung: 15.11.2009
Medien (diese Seite): cleb
Autor: cleb

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