15.11.2009
Kykladen: Insel Antiparos
Eine Fischergemeinde, die wie das Eiland heißt, dazu einige Siedlungen, mehr gibt es nicht auf Antiparos, einer der kleineren Inseln in den Kykladen. Weniger als tausend Menschen leben hier, der Großteil davon in den Häusern rund um den Hafen, wo die Fischer anlegen und ihre Netze flicken, die Männer Backgammon spielen und die Tavernen hungrigen und durstigen Gästen Platz bieten. Hier ist der Fisch wirklich fangfrisch und kommt, unkompliziert zubereitet mit etwas Salz, Öl und Zitrone, auf den Tisch. Dazu ein kühler Weißwein, ein Hochgenuss.
Durch enge Gassen führt der Weg an kleinen Geschäften vorbei zur Platia, dem traditionellen Dorfplatz. Von dort aus ist es nicht weit zur venezianischen Festung aus dem 15. Jahrhundert und einem kleinen Museum. Jenseits des Städtchens lockt unberührte Natur. Wer hier wandert, wandert oft genug auf einsamen Pfaden. Sehenswert: die Tropfsteinhöhle Spilion Agiou Ioannou, die zu den meistbesuchten im höhlenreichen Griechenland zählt. Wer nicht wandern mag, erreicht die Höhle auch bequem per Bus.
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