Weltkulturerbe Machu Picchu
Rätselhafte Ruine in den Bergen Perus
Diese stellte über Jahrhunderte den einzigen Zugang zur Festung dar. Heute ist sie als Inka-Trail eine der bekanntesten Trekkingrouten der Welt. Drei bis fünf Tage nehmen sich Trekker für die Wanderung nach Machu Picchu. Nachdem einige Jahre lang aus Sicherheitsgründen von dieser Tour abgeraten werden musste, gibt es heute keine Bedenken mehr. Fit sollten die Touristen allerdings schon sein. Selbst dann, wenn für das Gepäck Indio-Träger engagiert wurden, verlangt der Trail eine gute Kondition. Immerhin führt er über den 4000 Meter hohen Pass der "Toten Frau".
Die Ansichten über die frühere Nutzung der Stadt, über Gründe für ihren Bau, über das Leben ihrer Bewohner und über die militärische Bedeutung von Machu Picchu gehen bis in die Gegenwart auseinander. Gelehrte streiten über Festung, Zufluchtsort, geheime Stadt und so manch andere Möglichkeit. Vielleicht finden sich eines Tages eine schlüssige Erklärung für all die, teils recht widersprüchlichen Rätsel, die Machu Picchu den Archäologen aufgibt. Dem „normalen“ Besucher kann das egal sein, die magische Ausstrahlung und geheimnisvolle Aura, die diesen Platz in den Anden umgeben, ziehen jeden in Ihren Bann. Unabhängig davon, wer von den Gelehrten recht hat.
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