Viel Antikes im alten Syrakus
Besuch bei Dionysos auf Sizilien
Nicht weit hiervon entfernt sind die "Catacombe di San Giovanni" mit tausenden Grabnischen aus dem 4. Jh. nach Christus. Verpassen darf man auf gar keinen Fall den "Parco Archeologico della Neapoli". Von einem der grössten Amphitheater der Antike kann man die noch fast vollständig erhaltenen, in Stein gehauenen, Überreste bewundern. In dem fast 140 Meter langen Oval fanden im 1. Jh. nach Christus Gladiatorenkämpfe und Tierhatzen statt.
Direkt daneben liegen die Überreste des aus dem 3. Jh. vor Christus stammenden Altars des Hieron. Auf dem fast 200 Meter langen und 23 Meter breiten Steinsockel wurden jährlich Hunderte von Stieren geopfert. Ein paar Schritte weiter liegt das "Teatro Greco" aus dem 5. Jh. vor Christus. Auf den 67 in Fels gehauenen Sitzreihen, von denen heute noch 46 erhalten sind, hatten über 15.000 Zuschauer Platz. Auch heute finden hier gelegentlich noch klassische Aufführungen von Stücken statt, die hier im Altertum Premiere hatten.
Im benachbarten "Latomia del Paradiso", dem grössten Steinbruch der Antike im Stadtgebiet, ist besonders das "Ohr des Dionysos", eine 65 Meter lange und 23 Meter hohe künstliche Grotte, sehens- und hörenswert.
Wegen seiner besonders guten Akustik soll der Tyrann Dionysos seine Gefangenen hierin eingesperrt und belauscht haben. Wer nach dem Besuch des archelogischen Parks immer noch nicht genug aus der Vergangenheit gesehen hat, dem sei noch ein Besuch des "Museo Archeologico Paolo Orsi" empfohlen.
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