Türkei: Einladendes Antalya
Eine lohnende Visite
Einst Schmelztiegel der Kulturen, heute Millionenstadt mit internationalem Flair. Eine Visite in Antalya, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz an der türkischen Riviera, ist eine aufregende Alternative zum Sonnenbaden.
Zwei Bauwerke prägen die Stadt in besonderem Maß: die mittelalterliche Stadtbefestigung und der antike Hafen. Erbaut im zweiten Jahrhundert vor Christus, umgab die Mauer einst die gesamte Stadt. Heute sind davon nur noch einige Überreste zu sehen: die Hafenmauer, der historische Uhrenturm sowie Mauern und Türme rund um das Hadrians-Tor, das im Jahr 130 zu Ehren Kaiser Hadrians errichtet worden war. Wahrzeichen Antalyas ist jedoch ein Klerikalbau: das Minarett der Yivli Minareli Moschee, die im 13. Jahrhundert vom seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat erbaut wurde.
Dank der vielerorts gelungenen Verbindung von junger und alter Architektur zählt Antalya zu den schönsten Städten des Landes. Weitläufige Grünanlagen, palmengesäumte Alleen und immer wieder schattige Plätze laden zum Verweilen ein - sei es auf einer Parkbank oder unter dem Sonnenschirm eines Cafes. Bei einem kühlen Getränk kann man herrlich entspannen, Pläne schmieden oder einfach die Aussicht auf das die Stadt umgebende Taurusgebirge genießen, dessen höchste Gipfel 3.000 Meter in den Himmel ragen.
Ein umfassendes Angebot an Museen lädt dazu ein, mehr über die Geschichte der kulturell so bedeutsamen Region zu erfahren. Rund 15.000 Exponate von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit präsentiert das archäologische Museum. Es ist zugleich das zweitgrößte Museum der Türkei, in der es zudem eine Abteilung eigens für Kinder gibt.
Auch wer an zeitgenössischer Kultur interessiert ist, kommt in Antalya auf seine Kosten. Das Film- und Kunstfestival Altõn Portakal (Goldene Orange), die Internationale Kurzfilmwoche oder die Internationalen Ballett- und Opernfestspiele im antiken Theater von Aspendos sind nur einige Höhepunkte des reichen kulturellen Angebots.
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