Kairo oder El Kâhir
Die siegreiche Millionenstadt am Nil
Kairo - "El Kâhir, die Siegreiche" so wurde sie von ihrem Gründer, dem Fatimiden Gohar, einem Feldherrn des Kalifen Al-Muizz el Dîn-Allah, genannt. Dieser erbaute die neue Stadt 969 nördlich des heutigen Alt-Kairo. Seit jener Zeit hat der Islam das Bild Kairos geprägt: Allerorten ragen die schlanken Minarette der Moscheen aus dem Häusermeer der Stadt und die Summe allein der sehenswerten islamischen Bauwerke ergibt die schier phantastisch anmutende Zahl von sechshundert.
Darunter befindet sich die erst kürzlich renovierte Moschee des islamischen Eroberers Ägyptens, Amr ibn al Ass, die älteste Moschee des Landes, oder die berühmte, im Jahre 970 erbaute Al Ashar Moschee, die älteste Universität der Welt und noch heute eines der Weltzentren der islamischen Tradition.
Anders als in vielen anderen Ländern ist es in Ägypten Nichtmuslimen gestattet, die islamischen Gotteshäuser zu betreten, und so kann man als Tourist jede Moschee in Kairo besichtigen.
Mit den Pyramiden von Gizeh und Sakkâra, der Vielzahl der islamischen Bauwerke, mit drei bedeutenden Museen, darunter das weltberühmte Ägyptische Museum mit den Schätzen aus der Grabkammer Tut Ench-Amuns, dem mittelalterlichen islamischen Viertel, dem bunten Basar Khan al-Khalili und dem verwinkelten "Alt Kairo" der Kopten, um nur einige zu nennen, bietet Kairo dem Besucher eine Fülle von Sehenswürdigkeiten ganz unterschiedlicher Art - für die man sich ausreichend Zeit nehmen sollte. Denn so erst wird ein Besuch in Kairo zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Urlaub wie Sie ihn planen